Flexible Viererkette gegen die Freiburger Sturm-Aale

| 06.05.2011, 21:30

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Mönchengladbach. Es geht um Fußball, aber ein Trainer versteht auch sein «Handwerk». Lucien Favre etwa benötigt kein Papier oder keine Tafel, um das Spielsystem des SC Freiburg zu veranschaulichen.
Der Schweizer im Dienste von Borussia Mönchengladbach ist flexibel. Er verbiegt seine Finger, um die Spezifität der heutigen Gäste sichtbar zu machen. Speziell für den Platzhalter Cédric Makiadi muss er seine Bänder strapazieren.

Der Schattenstürmer spielt um Torjäger Cissé herum, lässt sich fallen, stößt in die Räume vor. Mit Sturmformationen wie dieser hatte Borussia vor Favre kolossale Schwierigkeiten, weil die Viererkette bei derart glitschigen Aal-Angreifern mindestens so flexibel sein muss wie der Mittelfinger von Lucien Favre.

Vom Naturell und der Physis her ist Dante bestens für diesen Job geeignet. Zumal er als einziger aus der Innenverteidigung auch den Speed dafür mitbringt. Doch der Brasilianer ist erst diese Woche wieder ins Training eingestiegen.
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