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Marathon-Verhandlung vor DFB-Gericht - Rehhagel Zeuge
Frankfurt/Main. Hertha-Trainer Otto Rehhagel hat mit drastischen Worten für eine Wiederholung des Relegationsspiels bei Fortuna Düsseldorf plädiert.
FIFA für Reformen - Blatter: «Glücklicher Präsident»
Budapest. Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach den Korruptionsskandalen der vergangenen Jahre eine weitere Etappe auf dem noch langen Weg zu mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit zurückgelegt.
Fürth-Manager Azzouzi wechselt zum FC St. Pauli
Fürth. Mit der SpVgg Greuther Fürth schaffte Manager Rachid Azzouzi im Frühjahr den Bundesliga-Aufstieg, nun bleibt er trotzdem in der 2. Liga. Der 41-Jährige wechselt als Sportdirektor zum Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli - ein echter Überraschungscoup für die Hanseaten.
Behält die Wissenschaft Recht, wird Deutschland Europameister
Köln. Die Fußball-Europameisterschaft 2012 erlebt eine Neuauflage des EM-Finals von 2008 zwischen Deutschland und Spanien.
WM-Qualifikation: Klinsmann leitet Final Countdown ein
Orlando. Von wegen Urlauberparadies Florida: Orlando mag mit Disney World, den Universal Studios oder auch zahlreichen Golf - und Angel-Resorts über viele Reize verfügen, doch Jürgen Klinsmann und seine US-Nationalspieler haben derzeit weder Zeit noch Blick für Pool, Palmen und Pluto.
Favre auf der Suche nach Lösungen
(bsc) | 27.02.2011, 21:13
Zuvor konnte man sich nur die Frage stellen, war Schalke, gegen das man fünf Tage zuvor den ersten Heimsieg der Saison holte, so schlecht, dass man das 2:1 fälschlicherweise als Wiedergeburt der Borussia interpretierte? Trotz ihrer Krise ist die Wolfsburger Mannschaft individuell der Gladbacher überlegen, was im Abstiegskampf eigentlich kein grundlegendes Manko ist und durch entsprechendes Auftreten aufzufangen ist.
Doch wenn Basis-Tugenden nicht abrufbar sind, landet man bei der Analyse schnell bei mentalen Problemen. «Nach vorne war zu wenig Bewegung, hinten war alles zu weit auseinander», urteilte Martin Stranzl recht nüchtern. «Die Angst war da, und man hat gesehen, was schiefgelaufen ist in den letzten Wochen und Monaten.»
Unübersehbar war auch etwas, was sich in der 36. Minute abspielte - durch orange-farbiges Schuwerk. In dem steckte Roman Neustädter, und der erlaubte sich mal so eben, im Strafraum ungerührt und unbewegt zuzuschauen, wie Diego die Führung für Wolfsburg erzielte. Diese Erstarrung mochte Favre dem erst 22-jährigen «Sechser» trotzdem nicht nachsehen, zumal er sich erneut als ein Garant für Fehlpässe erwies, und wechselte ihn frühzeitig gegen Thorben Marx aus.
«Wir müssen Lösungen finden», befand Favre. Sein Hoffnungsquell aber sprudelt naturgemäß immer kümmerlicher: Inzwischen gibt es maximal nur noch 30 Punkte aus noch zehn Spieltagen zu schöpfen. Unerschöpflich scheint der Optimismus bei Tobias Levels zu sein, wenn er denn nicht einer der Art ist, die den Vornamen Zweck- besitzen: «Ich glaube nicht, dass die Aufbruchstimmung aus der letzten Woche schon wieder weg ist.»
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