Köln mit viel Energie gegen überragenden Aufsteiger

Von: rom
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Gibt Peter Stöger ihm erneut eine Chance? Konstantin Rausch. Foto: imago/Bopp

Aachen/Köln. Dass es Kölns Trainer Peter Stöger nicht gerade unglücklich macht, mit seiner Mannschaft nach dem vierten Spieltag ungeschlagen auf Platz zwei der Bundesliga-Tabelle zu stehen, war zu erwarten.

Dass der staubtrockene Österreicher für seine Verhältnisse regelrecht fröhlich wird, wenn er über die spielerische Entwicklung seiner Elf redet, zeigt aber auch, dass der bisherige Erfolg nicht durch glückliche Umstände zustande kam: „Wir nähern uns in unserer Entwicklung vielen Dingen an. Sind wir gut drauf, versuchen wir das Spiel zu gestalten. Funktioniert das einmal nicht, können wir auf unser Umschaltspiel setzen.“

Dabei hat der 50-Jährige vor der zweiten Herausforderung dieser englischen Woche, dem Heimspiel gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen Aufsteiger Red Bull Leipzig (So., 17.30), eine der größten (neuen) Qualitäten, die sein Team gegen Freiburg und vor allem im Mittwochsspiel auf Schalke gezeigt hat, noch unterschlagen: die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor, die sogar den Ausfall von Wirbelwind Leo Bittencourt auf der linken Außenbahn verschmerzbar machte.

Dass Konstantin Rausch nach überstandenen Rückenproblemen auf dieser Position gegen Schalke zumindest schon wieder für 30 Minuten einsetzbar war, erleichterte aber auch die Aufgabe. Da der Aufsteiger aus Sachsen über ähnliche Qualitäten verfügt wie sein eigenes Team („Sie sind sehr laufstark, haben eine ungeheure Geschwindigkeit im Umschaltspiel und sind sehr gut organisiert“), sieht der FC-Coach seine Spieler vor einer doppelten Aufgabe, die es zu lösen gilt: „Es kommt darauf an, die Qualität und die Schnelligkeit von Leipzig unter Kontrolle zu bringen“, nennt Stöger die Grundvoraussetzung, um den Brause-Zug zu stoppen.

„Wir müssen aber auch unsere eigenen Dinge umsetzen. Wir haben gezeigt, dass wir gegen fast jeden Gegner punkten können.“ Teil eins der Aufgabe dürfte dadurch einfacher werden, dass Leipzigs schwedischer Nationalspieler Emil Forsberg mit einer Gehirnerschütterung ausfällt, bei Teil zwei steht Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos nicht im Weg (Schlag aufs Knie).

Abgerundet wird der Katalog am Ende der englischen Woche durch die Antwort auf die Frage, welches Team länger das nötige Tempo auf den Platz bringen kann: „Wir sollten es schaffen, alle drei Tage auf höchstem Niveau zu spielen. Und das wird uns auch gelingen“, sieht Kölns Coach seine Spieler topfit – auch ohne Krawallbrause.

Aber um trotzdem für alle Fälle gerüstet zu sein, schickt Trikotsponsor Rewe die FC-Elf auch noch mit einer geänderten Aufdruck auf der Brust in die Partie: Dort prangt dann der Schriftzug des konzerneigenen Energydrinks.

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