Wo kann sich der ALRV vergrößern?

Von: Stephan Mohne
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Redaktionsbesprechung vor Ort:
Redaktionsbesprechung vor Ort: AZ-Redakteur und Moderator Robert Esser (l.) begrüßte gestern AZ-Sportchef Christoph Pauli (3.v.r.) sowie die Kollegen der AZ-Lokalredaktion (v.l.) Hans-Peter Leisten, Oliver Schmetz. Matthias Hinrichs, Thorsten Karbach, Michael Jaspers, Stephan Mohne und AZ-Lokalchef Albrecht Peltzer am Foto: Steindl

Aachen. Aufgalopp in der Soers, das heißt auch für Robert Esser und Manfred Kutsch wieder: Informationen sammeln, Mikrofone im Anschlag halten und ins Rampenlicht treten.

Die beiden AZ-Redakteure sind am - neuen, zweigeschossigen - Medienzentrum unserer Zeitung neben der Mercedes-Benz-Tribüne und im Stadionrund fast unaufhörlich damit beschäftigt, interessante Gesprächspartner zu interviewen. Das war am Dienstag nicht anders.

Neu war diesmal allerdings, dass sich zu einem Stelldichein auf der Bühne auch einmal die gesamte AZ-Lokalredaktion und „Sportchef” Christoph Pauli einfanden, um von ihrer Arbeit beim CHIO, aber auch in der Redaktion zu berichten. Da galt am Dienstag zum Beispiel immer wieder der bange Blick den dunklen Wolken am Himmel. Im Falle eines Unwetters wäre nämlich ähnlich wie beim CHIO im Vorjahr die erste Lokalseite flugs „umzuwerfen” gewesen, wie Redaktionsleiter Albrecht Peltzer Robert Esser erzählte. Dieser weiß das natürlich ganz genau, ist er doch ebenfalls Mitglied dieser Lokalredaktion.

Thema wird im Lokalteil wie auch in Politik und Verwaltung mit Sicherheit bald sein, was im Gespräch von Manfred Kutsch mit Oberbürgermeister Marcel Philipp und dem neuen ALRV-Präsidenten und Landrat a.D. Carl Meulenbergh zur Sprache kam. Es ist der Platzbedarf des ALRV, der gerne mehr Fläche hätte. Gerade angesichts der möglichen Europameisterschaft 2015 dürfte das wichtig werden. Das Thema ist heiß, denn so viele Möglichkeiten zur Erweiterung gibt es nicht rund ums Stadion. Der OB erteilte diesem Anliegen dennoch keineswegs eine Absage, sondern zeigte dafür Verständnis. Man habe den Wunsch seitens der Stadt schon einmal „gespeichert”. Es war sicher nicht das letzte Mal, dass darüber geredet worden ist.

Selbstredend ging es auch und vor allem um den Sport. So etwa mit Spring-Bundestrainer Heinrich Engemann, der durchaus einräumte, dass man im Bereich Springen leicht neidisch auf die Dressur blickt - logisch, angesichts eines deutschen „Neuzugangs” dort vom Kaliber eines Totilas. Einen solchen „Deal” wünschen sich auch die Springreiter. Zunächst aber geht es mit den vorhandenen Pferden in den Parcours, und die sind ja nun auch nicht gerade schlecht.

Gast war unter anderem auch Katharina Offel. Sie startet für die - mit viel Sponsorengeld aus der Ölbranche gesponsorte - Ukraine und hat die Olympiaqualifikation geschafft. Als Lokalmatador Thomas Weinberg sprach, hatte man indes das Gefühl, beim Formel-1-Rennen zu sein. Da war nämlich unter anderem die Rede vom richtigen „Setup”, das ihm mit seinem neuen Grand-Prix-Pferd noch fehle. Oder auch von der „Linksdrift” im Stawag-Preis.

Deren Vorstand Christan Becker, selbst erfahren auf dem Pferderücken, erklärte, der Energieversorger unterstütze dieses Highlight gerne. Auf eine Rangfolge der wichtigsten Aachener Events wie Karlspreis, Alemannia oder eben CHIO wollte er sich dann aber doch nicht festlegen.
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