Vor dem Gewitter war Abkühlung das heiße Thema

Von: ai
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Turbo-Kühlung: Pferd und Reiter werden von großen Ventilatoren mit Wind versorgt. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Temperaturen knapp unter der 40-Grad-Marke: Vor dem großen Gewitter war Schwitzen angesagt in der Soers. Für Mensch und Tier. Abkühlung war daher das große Thema.<br /> Das Programm am AZ-Aktionszentrum und für die AZ-Interviews im Stadion musste, dem aufziehenden Unwetter geschuldet, deutlich gekürzt werden.

Dennoch konnten die AZ-Redakteure Manfred Kutsch und Robert Esser sowie AZ-Mitarbeiterin Sarah Siemons interessante Gesprächspartner begrüßen - unter anderem WM-Star Thomas Müller.

Zu den Gästen gehörte auch Springreiter Philip Weishaupt, der am Mittwoch einen besonders stressigen Tag hatte. Nicht weniger als vier Starts standen für den Deutschen Meister auf dem Programm.

Zwischendurch fand er Zeit, am AZ-Aktionszentrum vorbeizuschauen und unserer Moderatorin Sarah Siemons zu erklären wie er sich bei den hohen Temperaturen ernährt: „Ich esse zwischen den Springen immer nur Kleinigkeiten, am liebsten Salat.”

Cornelia von Rüxleben-Plöger, Vorsitzende des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten, berichtete auf der AZ-Bühne von den Möglichkeiten, die das therapeutische Reiten besonders für behinderte Kinder bietet. Leider werde die Therapie nicht von den Krankenkassen finanziert, weshalb man auf Spenden angewiesen sei: „Der ALRV ist so nett, uns bei der Aktion âGlücksbringerÔ zu unterstützen.”

Jan-Hein Swagemakers, Tierarzt der deutschen Equipe, ging im Gespräch mit AZ-Redakteur Robert Esser auf die Herausforderungen ein, die das Wetter an die Pferde stellt. „Das Geläuf wird in der Nacht gewässert, sodass es nicht zu trocken wird.”

Zwar sei an manchen Stellen der Untergrund dadurch etwas rutschig, der Boden sei aber in deutlich besserem Zustand, als im vergangenen Jahr.

Notarzt Stephan Beckers gab am Mikrofon von Manfred Kutsch Tipps zum Schutz vor der Hitze - nicht wissend, dass er eigentlich auch Tipps hätte geben können, wie man sich vor Sturm und Regen am besten schützt.

Parcoursbauer Frank Rothenberger erläuterte vor den Springen im Stadioninterview die von ihm gesetzten Hindernisse.

„Ich lege großen Wert auf technisches Reiten, bei dem es auf die Harmonie und die Verständigung zwischen Reiter und Pferd ankommt.”
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