Vielseitigkeits-Reiter Rüder tritt zum Nationenpreis an

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In drei Sätteln zu Hause: Kai
In drei Sätteln zu Hause: Kai Rüder startet im Nationenpreis. Foto: imago/Rau

Aachen. Zwei Tage vor seinem Start in Aachen ist Vielseitigkeitsreiter Kai Rüder (39) noch locker auf einem anderen Turnier unterwegs. Morgens startet er selbst, nachmittags coacht er seinen Nachwuchs Mathies (7) und Liesa-Marie (6). Ute Steinbusch hat zwischendurch seine Erwartungen eingefangen.

Wie sehen Ihre Pläne fürs Wochenende aus?

Rüder: Ich werde in Aachen im Team um den Nationenpreis reiten und trete mit meinem französischen Hengst Le Prince des Bois an. Auf das Gelände sind wir am meisten gespannt, die tolle Atmosphäre mit den vielen Zuschauern. Das zeichnet Aachen wirklich aus, dass die Streckenführung so angelegt ist, dass die Zuschauer möglichst viel mitbekommen. Allerdings ist mein Pferd auch dressurmäßig stark.

Ihr heimatlicher Hof liegt auf Fehmarn. Kollege Frank Ostholt hat einmal gesagt, er sei ganz froh, direkt vor der Haustür einen Berg zu haben, um seine Pferde konditionell fit zu halten. Fehmarn ist ziemlich flach.

Rüder: Ja, die Berge erleben wir nur auf Veranstaltungen. Ich reite ansonsten lieber am Strand, so können wir unsere Kondition auch ganz gut hochhalten.

Sie reiten sowohl mit Touristen über die Insel als auch im Vielseitigkeitswettbewerb vorne mit?

Rüder: Gut, in der Saison bin ich fast jedes Wochenende auf Turnieren, aber ich genieße es genauso, unseren Gästen die Insel zu zeigen.

Sie sind in eine Reiterfamilie hineingeboren. Warum haben Sie sich für die Vielseitigkeit entschieden?

Rüder: Da hat schon mein Vater den Ausschlag gegeben. An der Vielseitigkeit reizt mich, dass es das Reiten in allen drei Disziplinen beinhaltet, und das alles mit einem Pferd.

Aachen hat sich um die Ausrichtung der Europameisterschaften 2015 beworben. Was halten Sie davon?

Rüder: Das wäre ein Highlight. Bei der Weltmeisterschaft in Aachen war ich noch Reservereiter, habe aber die tolle Stimmung und Atmosphäre schon erleben dürfen. Selbst bei einem Championat in Aachen am Start zu sein, wäre wirklich die Krönung.
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