Aachen - Totilas dominiert die Konkurrenz nach Belieben

Totilas dominiert die Konkurrenz nach Belieben

Von: rau
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rath totilas chio 2011
Der Dressurreiter Matthias Rath hat auch bei seinem zweiten CHIO-Start mit Totilas gewonnen. Nach dem Sieg im Grand Prix setzte sich der 26-Jährige aus Kronberg im Taunus am Samstag in Aachen mit dem schwarzen Hengst im Grand Prix Special durch.

Aachen. Totilas ist auf dem Weg, seinen Dreifach-Triumph aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen. Mit 83,083 Prozent enteilte der Rapphengst am Samstag im MEGGLE-Preis der Konkurrenz um Längen.

Nach dem Sieg im Grand Prix gewannen Matthias Alexander Rath und Totilas den Grand Prix Spécial vor der niederländischen Europameisterin Adelinde Cornelissen auf Parzival (79,771) und Isabell Werth (Rheinberg/78,292) auf El Santo. Das gute Abschneiden der deutschen Dressurreiter komplettierte Christoph Koschel (Hagen) mit Donnperignon auf Platz 6.

„Es ist unglaublich für mich, dass ich hier wieder gewonnen haben - hier in Aachen sind schließlich alle Top-Reiter und -Pferde”, freute sich Rath. Auch, weil Totilas gegenüber der ersten Prüfung weiter verbessert ging. „Der Galopp war heute besser, die Wechsel waren sehr sicher gesprungen. Insgesamt hatte ich ein sehr sicheres Gefühl in der Galopptour.”

In der Kür wird Rath heute zu einer eigens von Star-DJ Paul van Dyck für Totilas komponierten und produzierten Musik reiten, die bei den Deutschen Meisterschaften in Balve erstmals zu hören war. „Ich finde diese klassische Musik sehr schön, sie passt sehr gut zu Totilas”, kommentierte Rath. Beim CHIO 2010 hatte Totilas unter dem Niederländer Edward Gal neben dem Grand Prix und dem Spécial auch die Kür um den „Großen Dressurpreis von Aachen” gewonnen.

Isabell Werth „super happy”

Ein deutlich breiteres Grinsen als der Sieger hatte Isabell Werth auf dem Gesicht, obwohl sie „nur” Dritte geworden ist. „Ich bin super happy. Wenn man mir vor dem CHIO Aachen gesagt hätte, dass ich in den ersten beiden Prüfungen jeweils Dritte werden würde, dann hätte ich das vorher nicht geglaubt”, kommentierte die Rheinbergerin ihren Erfolg mit „Ernie”, wie El Santo im heimatlichen Stall genannt wird, strahlend, aber gewohnt selbstkritisch. „Ich habe die Einerwechsel vergeigt, das hat richtig Punkte gekostet. Ich bin schlecht reingeritten und habe unterwegs versucht, das zu korrigieren. Dadurch war Ernie irritiert. Aber er geht hier sehr dynamisch und hat sich in den ersten beiden Prüfungen toll reiten lassen.”

Erst am Samstag ist die Kürmusik fertig geworden. „Ist doch pünktlich oder?”, fragt Werth lachend. Ernie soll zur „Let´s dance” von David Bowie „tanzen”. „Die Choreographie habe ich auf der Rückfahrt von der DM in Balve ausgedacht, und als ich zu Hause ankam, war sie fast fertig. Innerhalb von zwei Wochen haben wir die Musik gemacht. Sie ist sehr dynamisch und passt toll zu Ernie.” Aachen ist also eine doppelte Premiere, denn auch im Training hat das Paar die neue Choreographie noch nie zur neuen Musik geritten.
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