Aachen - Raus aus dem Sattel, rauf auf die Bühne

Raus aus dem Sattel, rauf auf die Bühne

Von: ai
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Der Dominator: Der niederländische Dressursuperstar Edward Gal (2.v.l.) stellte sich auf der Bühne des AZ-Akionszentrums den Fragen der AZ-Moderatoren Manfred Kutsch (l.), Sarah Siemons und Robert Esser. Auch am Wochenende wird es auf der Bühne und im Stadion spannende AZ-Interviews geben. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Rein in den Sattel, über die Hindernisse, runter vom Pferd und rauf auf die Kutsche. Das ist das Prinzip von „Jump and Drive”, einem der wohl beliebtesten Showveranstaltungen des CHIO. Springreiter und Gespannfahrer werden einander zugelost und das Team absolviert dann eine Art Duathlon.

Für Springreiter Max Kühner lief der Wettbewerb enttäuschend. Er hatte versehentlich die falsche Route durch den Parcours genommen. „Das passt irgendwie in diese für mich aus sportlicher Sicht bislang enttäuschende Woche”, gestand Kühner unserer Moderatorin Sarah Siemons im AZ-Aktionszentrum, zu dem er den Weg übrigens problemlos fand.

Auch für andere Sportler ist der Halt am Aktionszentrum eine selbstverständliche Disziplin des CHIO. Der kurze Talk gehört in der Soers zum guten Ton. Beispielsweise für Edward Gal, der mit seinem Hengst Totilas derzeit das Dressurreiten dominiert. Der Niederländer zeigte sich am Mikrofon von AZ-Redakteur Robert Esser begeistert vom Publikum: „Die Fairness gegenüber allen Reitern ist wirklich sensationell.”

Auch andere Reiter machten einen kurzen Zwischenstopp, um sich den Fragen der Moderatoren zu stellen. Theo Muff aus der Schweiz beispielsweise, für den sich mit der Teilnahme am CHIO ein Jugendtraum erfüllt. Der Schwede Henrik von Eckerman erzählte, dass er noch um die Teilnahme am Großen Preis von Aachen bangt.

Markus Beerbaum berichtete vom Glück als frischgebackener Familienvater. Gemeinsam mit Robert Splaine, dem Teamchef der irischen Equipe, lotete Moderator Esser die Chancen der Iren aus, nach dem Sieg im Nationenpreis auch beim Großen Preis von Aachen abzuräumen.

AZ-Redakteur Manfred Kutsch erklärte gemeinsam mit Parcourbauer Frank Rothenberger beim Stadioninterview die Finessen der Hindernisse. Der Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, zeigte sich im Stadioninterview angesichts des bisherigen Abschneidens der deutschen Equipe nicht geknickt. Er sei guter Hoffnung, dass der Bann gebrochen werde.

Hans Melzer, Trainer der Vielseitigkeitsreiter, war von der Stimmung in Aachen restlos begeistert: „An eine solche Kulisse müssen sich unsere Pferde erst gewöhnen.” Begeisterung zeigte am Mikrofon von Kutsch auch Steve Guerdat. Der Schweizer hatte unmittelbar vorher den Preis von Nordrhein-Westfalen gewonnen.

Doch nicht nur Reiter fanden den Weg zur AZ. Auch eine kurze Modenschau wurde den Zuschauern am Aktionszentrum präsentiert. Julia Geuppert zeigte moderne Trachtenmode, „die sich gerade für dieses heiße Wetter hervorragend eignet.”

Die Visagistin Malu Wilz gab Schmink-Tipps: „Bei den hohen Temperaturen hilft wasserfestes Make-up, das durch den Schweiß nicht beschädigt wird.”

Auch während der Wettbewerbe im Stadion war einiges los am AZ-Aktionszentrum. Das lag unter anderem am AZ-Gewinnspiel. Neben der Bühne sind Aachener Zeitungen gestapelt. Wie viele? Genau das sollen die Zuschauer schätzen.

Zu gewinnen gibt es ein verlängertes Wochenende im Bergischen Land, Freikarten für die Monschau Klassik, Gutscheine für eine Fahrt im AZ-Heißluftballon sowie CHIO-Geldkarten. Noch bis Sonntag ist die AZ beim CHIO im Einsatz. Sowohl im Stadion als auch im Aktionszentrum werden sich alle, die mit Pferdesport etwas zu tun haben, die Klinke in die Hand geben.
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