Polnisch-ungarisches „Tempobolzen” führt zum Ziel

Von: ust
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Und ab die Post: Jump & Drive ist ein Spektakel für Fahrer, Reiter und Zuschauer. Foto: Thomas Rubel

Aachen. Keine Frage, am Freitag war der Tag des Zoltan Lazar. Er hatte zunächst den ZENTIS-Preis, das Hindernisfahren mit Stechen, mit seinem Gespann gewonnen. Vielleicht beflügelte ihn die Siegerehrung unmittelbar vor dem Jump & Drive, der spektakulären Prüfung, in der jeweils ein Reiter und ein Gespann ein Paar bilden. Am Ende des Ritts springt der Reiter vom Pferd, auf den Vierspänner auf, und los geht´s...

Der rasante Ritt seines Partners Jaroslaw Skryzynski ließ den Funken auf Lazars Gespann überspringen. Skryzynski galoppierte ohne Strafpunkte aus dem Parcours, Lazars Pferde scharrten mit den Hufen. Der Pole sprang vom Pferd wie ein Wirbelwind, das Gespann jagte bereits los, als er aufsprang. Ein Übergang vom Reiten zum Fahren wie geschmiert, und der ungarische Kutscher ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Da half auch der viel besungene „Goldene Reiter” dem Duo Christian Ahlmann und Thibault Coudry nichts mehr, denn Coudry musste einen Halt einlegen, um eine Panne am Lederzeug zu beheben. Der Zeitverlust war gewaltig, für das Paar blieb Platz 5.

Getragen vom Jubel der Zuschauer lenkte Ijsbrand Chardon sein Gespann fehlerfrei durch den Parcours. Er glich damit die Zeitstrafpunkte seiner Reiterkollegin Candice King aus und sicherte damit Rang 2.
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