STAWAG-Preis: Es geht nicht nur um „Hetzerei“

Von: ust
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Siegerin im STAWAG-Preis 2016: die US-Amerikanerin Laura Kraut auf Confu. Foto: imago/J. Toffi

Vorjahressiegerin Laura Kraut darf sich genauso überraschen lassen wie ihre Konkurrenz im Fehler-Zeit-Springen um den STAWAG-Preis. „Wir bauen oft absichtlich verschieden, damit sich keine Routine einschleicht.

Diesmal kenne ich den Parcours des Vorjahres gar nicht, da war ich nicht dabei“, erklärt Olaf Herrmann, einer der „Herren der Stangen“ innerhalb des Teams um Parcourschef Frank Rothenberger.

Die Reiter erwartet eine gute Mischung aus technischen Finessen und Strecken, auf denen sie Zeit gutmachen können. Eingangs bereiten zwei Hoch-Weit-Sprünge im besten Fall eine harmonische Linie mit einem Handwechsel: Auf den Oxer folgt die Triplebarre. Darauf kommen zwei Steilsprünge, ehe es auf eine technische Linie geht. Sprung fünf ist wieder ein Einzelsprung, dann folgt die Kombination, die nach Herrmann „nicht die schwerste“ ist.

Weiter geht’s auf der rechten Hand zu Sprung sieben vorbei an Pulvermanns Grab. Nach einer Rechtswendung folgt Sprung acht. „Da ist es möglich, einen Galoppsprung zu sparen“, kalkuliert der Parcoursbauer. Das gilt auch für den Weg von acht nach neun. Mit dem neunten Aufbau erwartet die Starter „ein typisches Aachen-Hindernis“, eine Feldstein-Mauer. Und schon folgt zum Schluss wieder eine technische Linie: von Sprung zehn auf gerader Linie zu Hindernis elf, dann leicht rechts hin zum Schlusssprung zwölf.

Durch die technischen Ansprüche geht es nicht um reine Hetzerei, sondern die Mischung macht‘s. Die Sprunghöhe liegt bei 1,50 Meter, zu einem charakteristischen Fehler-Zeit-Springen wird der STAWAG-Preis insbesondere durch die Linienführung um die Hindernisse acht und neun.

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