„Rheinische“ als Generalprobe für den CHIO Aachen

Von: rau
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Silber gewonnen: Julia de Ridder bereitet sich mit Comtessa nun auf Aachen vor. Foto: Thomas Rubel

Langenfeld/Aachen. Für die eine war es die Generalprobe für den CHIO Aachen, für die anderen die erste Medaille auf den Rheinischen Meisterschaften. In Langenfeld gewann Julia de Ridder (Hof Roßheide) in der Dressur der Jungen Reiter Silber vor Lisa Prummenbaum (Kesternich), bei den Springreitern durfte der 16-jährige Alejandro Sanchez Mehlkopf (Gut Weyern) über Bronze jubeln.

„Ich hatte mir nicht viel ausgerechnet“, freute sich Titelverteidigerin Julia de Ridder über Silber. Sie weilte ein halbes Jahr mit ihren Pferden in Berlin, wo sie ein Semester Business Administration studierte – die „Rheinischen“ waren erst wieder das zweite Turnier.

„Der erste Tag war sehr gut, da haben wir gewonnen. Auch mit der zweiten Runde war ich trotz eines kleinen Fehlers und Platz 2 megazufrieden“, sagt die 20-Jährige, die mit Comtessa auch in der Kür („Ich bin immer so aufs Reiten fixiert, dass ich die Musik vergesse“) und der Gesamtwertung Platz 2 hinter Paulina Holzknecht (Leichlingen) belegte. Die Generalprobe für den CHIO ist gelungen. „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich wieder starten darf“, so de Ridder, deren nächstes Ziel die Jugend-DM (8. bis 10. September) in Aachen ist.

Dahin möchte auch Lisa Prummenbaum. Die 19-Jährige aus Kesternich trainiert seit Oktober 2016 bei Heiner Schiergen, da ihr bisheriger Coach Ton de Ridder sich entschloss, kürzerzutreten. Jeden Tag fährt die BWL-Studentin nun zum Training nach Neuss. „Bis auf einen kleinen Fehler lief es gleich zum Auftakt gut“, so Prummenbaum, die mit Serenissimo in den ersten beiden Prüfungen jeweils Dritte wurde. „In der Kür ist mein Pferd dann etwas heiß gelaufen“, so die 19-Jährige, doch Platz 5 reichte für den Bronzerang in der Gesamtwertung. „Ich bin echt superstolz“, so Prummenbaum.

Mit Bronze dekoriert ging es gleich zu Papa Pedro in den Urlaub nach Spanien: Im Zeitspringen hatte Alejandro Sanchez Mehlkopf am letzten Sprung mit Dream Boy noch einen Abwurf kassiert, am zweiten Tag kamen nur 1,25 Punkte für einen Zeitfehler auf das Konto des jungen Springreiters. „Im Finale ist er in beiden Runden fehlerfrei geblieben“, berichtet sein Großvater Willibert Mehlkopf, stolz, denn das gelang nur noch einem anderen Starter. „Es war erst Alejandros drittes S-Springen überhaupt.“ Auch der 16-Jährige hofft nun auf ein Ticket für die Jugend-DM in Aachen.

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