Parcoursbauer Rothenberger: „Der Platz war noch nie so gut“

Von: cro
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Aachen. Die Platzverhältnisse können nicht nur das Tempo der Reiter und das Verhalten der Pferde beeinflussen, sondern auch die Pläne der Parcoursbauer umwerfen. Frank Rothenberger, Ober-Parcoursbauer beim CHIO, ist daher erleichtert, im Schlussspurt des Championats festhalten zu können: „Der Platz war noch nie so gut wie in diesem Jahr.“

Für den am Samstag stattfindenden Preis der AachenMünchener heißt das: Rothenberger und seine Crew können die Planken so einlegen, wie es im Plan steht.

Um 15.30 Uhr startet das Hauptspringen des Samstags. 32 Reiter gehen an den Start: die je besten Acht des Turkish-Airline-Preises von Europa, des Preises von Nordrhein-Westfalen und des ersten Umlaufs des Nationenpreises; und die je besten Vier des Preises der Städteregion und des STAWAG-Preises.

„Im ersten Umlauf gibt es 13 Hindernisse, aber keinen Wassergraben mehr, weil wir nur vier Springen mit Wassergraben haben“, sagt Rothenberger. Der Parcours sei nach Einschätzung des Experten leichter als der des NRW- oder Europa-Preises. „Schwierig wird die Dreifache nach dem siebten Sprung“, sagt Rothenberger, „und die ganze Linie 9, 10, 11.“ Nach Hindernis 9 geht es links herum auf eine Zweifach-Kombination zu; als letzte Hindernisse warten zwei Oxer. Das Richtmaß liegt bei 1,55 Meter.

„In der ,Winning Round‘, also der Siegerrunde, gibt es dann nur noch acht Hindernisse“, erklärt Rothenberger weiter. Am Anfang wartet direkt eine scharfe Linkskurve. Die Dreifach-Kombi an 8 wird zu einer Zweifach-Kombi als fünftes Hindernis, zu der die Reiter einen längeren Weg von Hindernis 6 aus dem ersten Lauf zurücklegen müssen. Anschließend müssen die Reiter scharf rechts herum.

Für die Siegerrunde qualifizieren sich die besten zehn Reiter aus dem ersten Umlauf, aber in jedem Fall alle strafpunktfreien Athleten.

Mit den Profilen der bisherigen Strecken ist Rothenberger zufrieden. Er bilanziert: „Beim Preis von Europa waren 16 oder 17 Nuller, am Freitag noch mal 19. Das ist jeweils ein Viertel der Starter, das ist ganz gut.“

Am schwierigsten wird es natürlich am Sonntag, zum großen Finale. „Da geht es schließlich um eine Million Euro“, sagt Rothenberger.

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