Im Gelände geht es zur Sache

Von: tys
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Hofft auf Punkte: Karl-Heinz Geiger. Foto: von Fisenne

Aachen. Nach den eher ernüchternden Ergebnissen der ersten Wertungsprüfung in der Dressur keimte am Freitag wieder Hoffnung im deutschen Fahrerlager auf. Christoph Sandmann siegte in der ersten Hindernisprüfung der Vierspänner (Testprüfung) beim CHIO mit einer Zeit von 199,15 Sekunden und 1900 Fehlerpunkten.

Auch Georg von Stein zeigte sich handlungsschnell und belegte am Ende Platz vier. „Nach der Dressur war das Team eher niedergeschlagen, jetzt ist die Stimmung positiv. Das ist gut für die Psyche“, sagte Bundestrainer Karl-Heinz Geiger nach der Prüfung.

Am Samstag geht es für die Fahrer wieder um wichtige Punkte für die Gesamtwertung: in der Marathon-Geländeprüfung. Und die hat es in diesem Jahr besonders in sich. „Es ist ein sehr anspruchsvoller Kurs mit zwei festen Hindernissen“, meint Parcoursbauer Wolfgang Asendorf. „Aber sagen wir mal so: Der Parcour ist typisch für Aachen gebaut.“

Für Geigers Team könnte das der entscheidende Vorteil sein: „Das kommt uns zugute“, sagt er. „Das deutsche Team war bislang immer sehr gut beim Marathon. Wir hoffen, am Samstag den Abstand zur Tabellenspitze von der ersten Wertung verringern zu können.“ Entscheidend sei die Konzentrationsfähigkeit – von Fahrer und den Pferden, so Geiger.

Der Marathon ist die zweite Wertungsprüfung, sowohl in der Einzel- als auch in der Nationenwertung. Mareike Harm ist momentan die Beste im deutschen Team – Platz sieben. Europameister Michael Brauchle, der in Aachen schon mehrere Geländeprüfungen gewonnen hat, belegt bislang Platz 17. In der Nationenwertung steht Deutschland auf Platz fünf.

Die Prüfung am Samstag ist allerdings nicht nur für die Wertung beim CHIO interessant: Die Marathonergebnisse haben auch erheblichen Einfluss auf den Kader für die EM in Göteborg. „Dann lassen sich schon erste Tendenzen erkennen, wer im August mitfahren wird“, sagt Geiger.

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