Grand Prix Spècial: Greift Graves an?

Von: rau
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Aachen. Fast wirkte es, als hätte sich die US-Amerikanerin Laura Graves ihren ersten Start in Aachen anders vorgestellt, als sie nach dem Grand Prix etwas schmallippig sagte: „Fehler passieren nun mal.“

Mit knapp 80 Prozent hatte die Weltcup-Zweite auf Verdades im Grand Prix nur die Hinterhufe von Weihegold und Isabell Werth (Rheinbach) gesehen, die gut 3,5 Prozent vor ihrer Verfolgerin lag.

Im Vorfeld des CHIO hatte Graves, die schon in Omaha Werth den Sieg mit sogar fünf Prozent Vorsprung überlassen musste, angekündigt, Werth das Siegen schwer machen zu wollen. Doch beide Piaffen, die Zweier- und Einerwechsel gelangen nicht optimal.

„Beim nächsten Mal wird es besser“, versprach Graves. Am Samstag – im Grand Prix Spècial – sollen die Karten neu gemischt werden – zumindest wenn es nach der US-Amazone geht. Nach ihrem nahezu makellosen Auftritt im Grand Prix gehen Werth und ihre Rappstute klar als Favoriten ins Rennen. Wichtig dürfte für Graves auch der Blick in den Rückspiegel sein, denn mit einer fehlerlosen Runde hätte der zweitbeste Deutsche, Sönke Rothenberger (Bad Homburg), sie mit Cosmo ganz sicher mehr unter Druck gesetzt. So lagen noch 0,8 Punkte zwischen den beiden.

Nur Silber dürfte es für die Amerikaner auch im Nationenpreis geben. Zur Halbzeit führt die deutsche Equipe mit Werth, Rothenberger, Dorothee Schneider (Framersheim) auf Sammy Davis jr. und Hubertus Schmidt (Borchen) auf Imperio klar mit 236,457 Punkten vor den USA (222,842) und Schweden (218,457).

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