Dressur: Macht Cosmo seinen Patzer vergessen?

Von: rau
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Aachen. Ein einziger Abwurf hätte am Donnerstag den Traum der deutschen Springreiter, nach 2008 noch einmal den Heim-CHIO zu gewinnen, zerstören können. Alles andere als auf des Messers Schneide steht am Samstag die Entscheidung im Nationenpreis für die deutschen Dressurreiter.

Mit knapp 30 Punkten führt das Team von Bundestrainerin Monica Theodorescu vor den USA und Dänemark. Da sollte am Samstag ab 9 Uhr im Grand Prix Spécial nichts mehr anbrennen.

Viel spannender als der Kampf gegen die internationale Konkurrenz ist der im eigenen Lager: Drei Damen beharken sich, und der einzige Mann im Bunde, Sönke Rothenberger (Bad Homburg), will zeigen, dass der Patzer mit Cosmo am Donnerstag im Grand Prix, der ihn auf Platz 5 zurückwarf, nur ein Ausrutscher war. Mit einer fehlerlosen Runde und über 83 Prozent hatte Isabell Werth (Rheinberg) auf Weihegold die erste Prüfung gewonnen, nur knapp dahinter folgte Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) auf Desperados.

Spannend wird sein, ob Rothenberger und der US-Amerikaner Steffen Peters, der im Grand Prix Vierter wurde, das Damen-Trio noch in Bedrängnis bringen können. „Wir wollen nicht zu gierig sein“, warnte Isabell Werth vor zu hohen Erwartungen – Erwartungen, die sie selbst geweckt hat mit Blick auf Olympia.

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