Aachen - Bost kann auch als Opa noch gewinnen

Bost kann auch als Opa noch gewinnen

Von: luk
Letzte Aktualisierung:
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Chapeau: Roger Yves Bost kann auch als Opa noch gewinnen. Pegase du Murier half ihm dabei. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Roger Yves Bost hat sich natürlich über seinen Sieg gefreut, sehr sogar; alles andere wäre ja auch überraschend gewesen. Der Springreiter aus Frankreich war mit Pegase du Murier in den Preis der AachenMünchener gegangen, um ihn zu gewinnen, diesen Anspruch haben die meisten Sportler.

Vor allem bei so großen Turnier wie dem CHIO in Aachen. Warum sollte das bei Bost, 50, anders sein? Nachdem es mit seinem Sieg geklappt hatte, sagte auch er: „Es macht natürlich großen Spaß, in Aachen zu gewinnen.“

Und dann fiel Bost doch noch etwas ein, was seinen Erfolg noch ein bisschen besonderer machte. „Ich bin vor kurzem Großvater geworden“, sagte er. „Jetzt habe ich ja gezeigt, dass ich auch als Opa noch gewinnen kann.“ Bost lachte laut, aber seine Aussage war nicht als Witz gedacht; er war schon ein bisschen stolz. Zu recht.

Als Favorit für das wichtigste Springen des Samstags hatte Bost nicht unbedingt gegolten, obwohl er ja schon Weltmeister mit dem Team und Europameister im Einzel war; auch mit den Qualitäten seines Pferdes hatte das nichts zu tun. Es ist aber nun einmal so, dass Bost und Pegase du Murier noch nicht allzu lange zusammenarbeiten, sie seien noch dabei, Vertrauen aufzubauen, sagt ja auch Bost. „Er hat unglaublich große Qualitäten, braucht aber noch viel, viel Erfahrung.“ Er glaube, dass Pegase du Murier noch viel besser werden könne.

Dass der Hengst schon ziemlich gut ist, war vor allem in der Siegerrunde des Springens zu sehen. Bost und Pegase du Murier waren als zwölftes von 13 Paaren in die Siegerrunde gegangen, und sie verließen ihn wieder als Führende. Nach 44,94 Sekunden, ohne Abwurf, vor der Amerikanerin Elizabeth Madden mit Breitling (46,54) und dem Spanier Sergio Alvarez Moya mit Arrayan (47,61).

An diesem Ergebnis konnte auch das letzte Paar nichts ändern; Tiffany Foster (Kanada) und Victor fielen noch auf den siebten Platz zurück – knapp vor dem Deutschen Felix Haßmann und Cayenne (vier Fehlerpunkte/48,38), aber hinter Christian Ahlmann und Cornado (48,10) und Meredith Michaels-Beerbaum und Apsara (50,11), die ohne Abwurf auf den Rängen fünf uns sechs landeten.

Den U 25-Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport hatte zuvor Kendra Claricia Brinkop auf A la Carte gewonnen – vor Laura Jane Hackbarth mit Carisma und Angelique Rüsen mit Dolocia.

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