Olympische Maßstäbe

Von: jan
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Beim WARSTEINER-Preis müssen
Beim WARSTEINER-Preis müssen die Reiter 13 Hindernisse mit 16 Sprüngen überwinden. Das größte Problem dürfte die knapp bemessene Zeit sein, so dass einige Zeitfehler durchaus denkbar sind.

Aachen. Der Warsteiner-Preis ist eines der Springen, über die sich Frank Rothenberger als erstes Gedanken macht. Wenn der oberste Parcours-Bauer beim CHIO das tut, dann ist das Springen wichtig. „Wir entwerfen zuerst die großen Springen. Die kleineren bauen wir dann drum herum”, sagt der Mann, der seit 2003 dafür verantwortlich ist, dass die Springprüfungen in der Soers zu den interessantesten und anspruchsvollsten der Welt gehören.

„Höher sind die Anforderungen auch bei den Olympischen Spielen oder einer Weltmeisterschaft nicht”, so Rothenberger. 500 bis 550 Meter lang ist die Strecke vom Start bis zum Ziel. Bis zu 1,60 Meter hoch legen der Parcours-Experte aus Herford und seine Kollegen die Stangen. Ein Wassergraben ist ebenfalls dabei. „Die Schwierigkeit ist nicht die Höhe. Es ist das Timing”, erklärt der 53-Jährige.

Zwischen den meisten Hindernissen beim Warsteiner-Preis gibt es kaum Möglichkeit, Zeit gutzumachen. Dabei tickt die Uhr gnadenlos in Richtung der Zeitfehler. 400 Meter pro Minute müssen Reiter und Pferd schaffen, sonst laufen sie hinterher. „Das sind Maßstäbe wie bei den Olympischen Spielen oder beim Großen Preis von Aachen”, schildert Rothenberger seine Pläne für heute.
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