Nachwuchstalent Julia de Ridder vertritt Aachener Farben in der Soers

Von: rau
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Startet beim CHIO: Die 20-jährige Aachenerin Julia de Ridder wurde auf Comtessa kürzlich Rheinische Vizemeisterin. Foto: Thomas Rubel

Aachen. Die eine ist seit vielen Jahren Dauergast, für die andere ist es immer noch ein aufregendes Ereignis. Eins aber haben die erfahrene und hochdekorierte Dressurreiterin Nadine Capellmann und Nachwuchstalent Julia de Ridder gemeinsam: „Wir freuen uns auf den CHIO, denn es ist in jedem Jahr etwas Besonderes, ein tolles Turnier“, sagen die beiden Aachenerinnen unisono.

In diesem Jahr sind sie im Viereck direkte Konkurrenz. Denn Nadine Capellmann, die unter anderem 2002 Doppel-Weltmeisterin sowie 2000 und 2008 Olympiasiegerin wurde und den „Großen Dressurpreis von Aachen“ bereits zwei Mal gewonnen hat, ist diesmal „nur“ in der sogenannten kleinen Tour am Start. Sie wird den erst neunjährigen Look at me am Mittwoch im Prix St. Georges und in der Intermédiaire I am Samstagabend vorstellen. In beiden Prüfungen wird auch Julia de Ridder mit ihrer bewährten Comtessa antreten.

Die hübsche Fuchsstute stammt übrigens aus dem Stall von Nadine Capellmann, die den jetzt 13-jährigen Vierbeiner vor sieben Jahren an die Nachwuchsreiterin weitergegeben hat. „Ich hoffe, wir können an unsere Leistungen aus dem vergangenen Jahr anschließen“, sagt Julia de Ridder, für die der CHIO aufgrund eines Studiensemesters in Berlin erst wieder das dritte Turnier ist. Bei den Rheinischen Meisterschaften vor gut einer Woche lief es schon wieder gut, die Titelverteidigerin holte im Lager der Jungen Reiter Silber.

Konkurrenz aus dem Hause de Ridder kennt Capellmann, die in Sydney gemeinsam mit „Jules“ Mutter Alexandra Simons-de Ridder Teamgold gewann. Nach dem Verkauf ihres Top-Pferdes Girasol und von Dark Dynamic führt sie mit Look at me und dem ebenfalls neunjährigen Forpost zwei talentierte Pferde an höhere Aufgaben heran. „Ich kann mich glücklich schätzen, zwei so tolle Pferde kurz vor dem Einsatz im Grand Prix zu haben“, sagt Nadine Capellmann, die das Finale im Louisdor-Cup anpeilt, bei dem die jungen Pferde bereits einen langen Grand Prix gehen müssen. Nächste Station für die beiden Neunjährigen ist das Turnier in Schenefeld, wo es eine Louisdor-Qualifikation gibt.

„Ich bin zufrieden, beide Pferde sind auf einem guten Weg, die Arbeit macht sehr viel Spaß“, sagt Nadine Capellmann. Für den CHIO erhofft sie sich mit Look at me, den sie erst seit dem Winter reitet und für den der CHIO erst das vierte gemeinsame Turnier ist, gute Runden und eine gute „Platzierung“ im Duell mit den erfahreneren Vierbeinern.

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