Nach dem CHIO ist vor der Weltmeisterschaft

Von: Wolfgang Schumacher
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Der Leiter des Hochschulsportz
Der Leiter des Hochschulsportzentrums, Nico Sperle, schnuppert in der Soers die Luft der Reit-Profis. Er bereitet derzeit die Reit-WM der Studierenden im August vor. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Ich möchte hier einfach mal schnuppern, wie die ganz Großen das machen.” Nico Sperle ist derzeit jeden Tag in der Soers unterwegs. Er ist der Leiter des Aachener Hochschulsportzentrums (HSZ) und hat im August noch Großes vor.

Als Vizepräsident des Organisationskomitees der Reit-WM 2012 für Studierende bereitet er den in Aachen stattfindenden Wettbewerb (22. bis 26. August) federführend mit vor. Und wo sollte ein solches Treffen anders stattfinden als in der Soers?

„Als wir in den Gremien den Vorschlag machten, die Weltmeisterschaften im Reiten für die Studierenden in der Soers auf dem CHIO-Gelände auszutragen, zogen alle anderen Bewerber sofort zurück”, berichtet Sperle stolz über die Magnetwirkung, die die Soers weltweit ausübt.

Wenn am 22. August, einem Mittwoch, ab 18 Uhr die Eröffnung dieser internationalen Begegnung läuft, werden sich rund 250 Sportler aus 24 Nationen auf dem Gelände tummeln.

In Korea, wo die bislang letzte Reit-WM der Studierenden stattgefunden hat, seien es „nur” 18 Nationen gewesen, berichtet der HSZ-Leiter und schaut interessiert auf den Richterturm am Springstadion. „Auch wir haben professionelle Richter mit großer Erfahrung”, sagt er angesichts des riesigen Turmes am Eingang des Springstadions.

Die Wettbewerbe der Studenten werden allerdings alle im Dressurstadion ausgetragen. Und einen bedeutenden Unterschied zum großen CHIO gibt es auch noch: Die Studierenden, die sich dem Reitsport verschrieben haben, leisten beinahe noch mehr als die Berufsreiter.

Schließlich könne man keinem Studenten zumuten, sein Springpferd etwa aus Neuseeland anreisen zu lassen. So stellen die Veranstalter (FISU und HSZ) rund 100 Pferde für die Disziplinen Dressur, Springen und die kombinierten Wertungen im Einzel- und Mannschaftsreiten zur Verfügung.

„Jeder Sportler hat, bevor er in den Parcours geht, fünf Minuten Zeit, sich an das Tier zu gewöhnen und sich gemeinsam aufzuwärmen”, erklärt Sperle. Das sei wahrlich nicht viel Zeit und verlange eine schnelle Auffassungsgabe und viel Gefühl für das Tier.

Bereits jetzt ist laut der Aachener Geschäftsführerin Johanna Heiliger der Ticketverkauf gut angelaufen. Beispielsweise gibt es während der Woche mit dem „CHIO-Special” einen Sonderpreis ab vier Euro, in der Frühbucherphase bis 31. Juli kostet ein Tagesticket noch sieben Euro, die Karten sind auch im Media-Store des Zeitungsverlages in der Großkölnstraße zu bekommen.

Die Studierenden-Reit-WM lockt außerdem mit einem attraktiven Rahmenprogramm. Am 23. August gibts eine „Aachen Night”, tags drauf folgt die „Riders Night” im Starfish und als Höhepunkt wird am 25. August um 20 Uhr ein ausgewachsener Reiterball im Eurogress veranstaltet. Dazu gibt es einen Kulturnachmittag.
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