Menschen, Tiere und eine Meute aus dem Sauerland

Von: wos
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Auch die „Sauerland-Meute” war beim ökumenischen Gottesdienst im Dressurstadion mit von der Partie. Foto: Harald Krömer

Aachen. Etwa 5000 Besucher des Soerser Sonntags haben den Tag mit der Teilnahme am ökumenischen Gottesdienst im Dressurstadion begonnen. Der evangelische Pfarrer Olaf Popien und sein katholischer Kollege Pfarrer Franz-Josef Radler begrüßten die Gläubigen.

Alle gemeinsam sangen zunächst das Gemeindelied „Lobet den Herren”. Auf der Bühne stimmte der Chor Ars Cantandi an, im Dressurgeviert selbst gaben die Parforcehornbläser aus Krefeld einen Einblick in ihr Können, zum Beispiel glänzten sie mit dem anspruchsvollen „Introitus” zur Hubertusmesse.

Wie bereits seit 1998 begleiteten verschiedene Tierdarbietungen den Gottesdienst. So lief die „Sauerland-Meute” mit vorzüglich disziplinierten Jagdhunden ein, Fahrsport Cremer sorgte für historischen Kutschenfahrten und die Greifvogelstation Hellenthal war mit zwölf Tieren anwesend, darunter die bekannten stattlichen Seeadler, die nach den beiden Predigten ihre Flugkünste demonstrierten. Dem Zug vorangestellt war die Schützenbruderschaft Soers, in der Mitte ritten die Stadtreiter.

Ihnen galt stellvertretend „für die gesamte Tierwelt”, so Pfarrer Radler, der diesjährige Segen. Die Kollekte, angekündigt von Dressur-Weltmeisterin Nadine Capellmann, geht an das Kuratorium für Therapeutisches Reiten.

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