Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth auf der Überholspur

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Bildnummer: 11125332 Datum: 03.08.2012 Copyright: imago/M&K Olympiasiegerin Sandra Auffarth (Deutschland) wird nach der Rückkehr von Olympia, auf ihrem heimischen Pferdehof in Ganderkesee, empfangen; Reiten Pferdesport Vielseitigkeit Heimkehr Rückkehr Empfang privat OS Olympia Olympische Spiele Sommer Sommerspiele London Ganderkesee xdp x1x 2012 quer premiumd Vielseitigkeit o0 Olympiasieg, Sieg Gold Goldmedaille Medaille, Bronze Bronzemedaille Medaille, Image number 11125332 date 03 08 2012 Copyright imago M&K Olympic Champion Sandra Auffarth Germany will After the Return from Olympia on her home Horse in receive riding Equestrian sports Versatility Journeying Return Reception Private OS Olympia Olympic Games Summer Summer Games London x1x 2012 horizontal premiumd Versatility o0 Olympic victory Victory Gold Gold medal Medal Bronze Bronze medal Medal

Dass sie einen Beruf ergreifen würde, der mit Pferden verbunden ist, wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. Dagegen fand sie ihr Top-Pferd Opgun Louvo eher zwischen Tür und Angel... Ute Steinbusch sprach mit der Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth, Team-Olympiasiegerin und Dritte in der Olympischen Einzelwertung.

Wie fand Opgun Louvo den Weg in Ihren Stall?

Auffarth: Wir sind quasi zusammen groß geworden. Er ist jetzt elf, ein Franzose, der dreijährig nach Deutschland verkauft wurde. Fünfjährig hat ihn mir seine damalige Besitzerin aus Süddeutschland zum Reiten gegeben, weil ich nicht so groß bin. Sie fragte, ob ich ihn ausbilden könnte.

Wie war Ihr erster Eindruck? Haben Sie sein Genie erkannt?

Auffarth: Damals war er noch sehr grün. In der Dressur ganz nett ausgebildet, im Springen unerfahren, Gelände kannte er gar nicht. Ich habe nicht sofort das Ausnahmepferd in ihm gesehen. Nach und nach habe ich festgestellt, dass er jede Aufgabe, die er gestellt bekam, als nicht schwer empfunden hat. Wenn man eine Klasse höher gegangen ist, nahm er das alles ganz easy an. Und das Vertrauen entwickelt sich sowieso erst über die Zeit.

Sie sind seit recht kurzer Zeit ziemlich auf der Überholspur: Erst das zweite Jahr in Aachen, aber bereits olympisch dekoriert. Wie ist es so weit gekommen?

Auffarth: Das ist natürlich eng mit Wolle (Anm.: Opgun Louvo) verknüpft. Mir persönlich hat die Perspektivgruppe sehr viel genützt, in die ich nach meinem Abitur berufen wurde. Besonders für den Geländeteil der Vielseitigkeit habe ich in dieser Zeit viel gelernt, habe auch einen dreiwöchigen Lehrgang bei Chris Bartle (Anm.: bekannter englischer Trainer) gemacht. Insgesamt vier Jahre habe ich in Warendorf verbracht und zwei Ausbildungen absolviert, zur Bereiterin und zur Sport- und Fitnesskauffrau. Danach bin ich in den Betrieb meiner Eltern zurückgegangen. Wir haben in Ganderkesee einen Stall für Zucht, Ausbildung und Pension. Dort stehen rund 80 Pferde. Ich reite neben der Vielseitigkeit auch noch viele Springpferde, bin im Prinzip jedes Wochenende auf einem Turnier.

Welche Ziele haben Sie für die Zukunft?

Auffarth: Ich möchte im Springen noch weiterkommen. Ich träume zwar nicht von Meisterschaften, aber da geht noch was. Ich hoffe natürlich, dass Wolle noch lange gesund bleibt, und ich sehe heute schon zu, Nachwuchs zu bekommen. Warum nicht aus unserer eigenen Zucht? Mit meinem Junioren- und Junge-Reiter-Pferd bin ich zweimal Deutsche Meisterin geworden. 

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