Auf Mutter Alexandra und Schwester Jill folgt nun „Jule“

Auf Mutter Alexandra und Schwester Jill folgt nun „Jule“

Von: rau
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Voller Vorfreude vor ihrem ersten CHIO-Start: Julia de Ridder. Foto: Holger Schupp

Ihre Mutter Alexandra hat es schon erlebt, ihre ältere Schwester Jill ebenso – und in diesem Jahr wird Julia de Ridder erleben, wie es ist, beim CHIO Aachen ins Dressurstadion zu reiten. Erstmals erhält die junge Aachenerin, die auf Hof Roßheide in Oberforstbach beheimatet ist, ein Startrecht für das größte Reitturnier der Welt.

Julia de Ridder, die wegen des Abiturs ein halbes Jahr auf Turniere verzichtete, hat sich bereits „warmgelaufen“. So startete sie Mitte Juni in Hagen und am ersten Juli-Wochenende in Langenfeld bei den Rheinischen Meisterschaften. „Ich wollte mit Comtessa einfach ein paar gute Runden drehen“, sagt „Jule“ de Ridder, die mit der Stute in Aachen in der sogenannten kleinen Tour an den Start gehen wird. Bei den „Rheinischen“ ließ das Paar der Konkurrenz keine Chance, gewann alle drei Teilprüfungen und sicherte sich den Meistertitel.

Und nun also der CHIO: „Darauf freue ich mich sehr, erstmals in das Stadion einzureiten, wird etwas ganz Besonderes“, freut sich die Dressurreiterin, „ich glaube nicht, dass wir eine Chance haben, aber Tessi und ich wollen eine gute Leistung zeigen. Und dann schauen wir einfach mal.“

Mit dabeiist auch Nadine Capellmann, die nach längerer Pause mal wieder auf einem Turnier starten wird. Sie stellt den erst achtjährigen Forpost in der kleinen Tour vor. „Ich reite ihn seit September, aber der CHIO wird unser erstes gemeinsames Turnier. Er ist hübsch, mit starken Grundgangarten und einem Talent für Piaffen und Passagen. Er passt zu mir, es fühlt sich gut an“, freut sich die Aachenerin, die eine Wildcard erhielt.

Dagegen ist der CHIO 2016 die lang ersehnte Premiere für René Poensgen. „Dass ich zu den sechs besten deutschen Gespannen für die WM in Breda gehören könnte, habe ich gehofft, aber nicht damit gerechnet, dass ich zu den besten fünf für Aachen gehören würde“, freut sich der 36-jährige Viererzugfahrer. Der Eschweiler betreibt sein Hobby zwar hochprofessionell, ist aber ein waschechter Amateur: In Eschweiler betreibt der Kaufmann und Bäcker zusammen mit seinem Bruder Jan eine Bäckerei, die auch während der CHIO-Woche seine Aufmerksamkeit erfordert. Für Poensgen schließt sich ein Kreis: Als Kind hatte er sich den Fahrsport-Virus in Aachen „eingefangen“.

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