Kemperman wünscht sich endlich einen holländischen Sieg

Von: Holger Richter
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Marathon

Aachen. Schlagfertig ist er, der Frank Kemperman: „Die Vielseitigkeit könnte mal ein Holländer gewinnen”, antwortet der niederländische CHIO-Turnierdirektor auf die Frage, was am Geländetag noch zu verbessern sei. Doch das Ergebnis des Vielseitigkeitsprüfung am Samstag ist eines der wenigen Dinge, die Kemperman nicht beeinflussen kann.

Beeinflusst hat er aber sehr wohl, dass die Geländeprüfungen beim Reitturnier seit 2007 erstens in der Soers und zweitens im Doppelpack daherkommen. Demnach findet morgen zum vierten Mal die Geländeprüfung der Vielseitigkeitsreiter (Start 10.30 Uhr) gefolgt vom Marathon der Gespannfahrer (Start 13.45 Uhr) statt.

„Der Geländetag ist inzwischen voll etabliert”, sagt Kemperman. Beschwerden, dass die Kutschen nicht mehr durch den Aachener Wald fahren, gebe es kaum noch. „Die Zuschauer wissen die Vorteile der Strecke zu schätzen: Sie ist kompakt, sehr übersichtlich und man bekommt sehr viel von dem tollen Sport geboten”, beschreibt der Niederländer, der auch die Teilnehmer auf seiner Seite weiß: „Die Sportler lieben diesen Kurs, so dass die absolute Weltklasse in Aachen am Start ist.”

Daher haben die Organisatoren des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) im Großen und Ganzen alles beim Alten gelassen: Der Vielseitigkeitsritt am Morgen kostet 15 Euro Eintritt, ermäßigt zwölf Euro. Der Kutschenmarathon am Nachmittag ist kostenlos.

Tickets für die Vielseitigkeit gibt´s an drei zusätzlichen Kassen, nämlich an beiden Enden des Soerser Weges, der am Samstag für den Verkehr komplett gesperrt wird, sowie am Strüver Weg gegenüber des eigens für den Geländetag eingerichteten Wiesenparkplatz.

Die Eintrittskarte gilt nicht nur für die Soerser Wiesen, sondern auch für den Stehplatzbereich des Springstadions, wo sich die letzten Hindernisse des Vielseitigkeitsritts befinden. „Wenn allerdings der letzte Reiter im Ziel ist, dann gilt das Ticket nur noch für die Zeltstadt”, schränkt ALRV-Sprecher Niels Knippertz ein.

Etwa um 13.30 Uhr werden die Soerser Wiesen dann freigegeben zum kostenlosen Kutschenmarathon. Dann sind - wie seinerzeit auch im Aachener Wald - alle Öcher mit Kind, Kegel und Picknickkorb, allerdings ohne Hund eingeladen, die Gespanne auf ihrer spektakulären Fahrt zu beobachten.

Den Kutschenmarathon haben Frank Kempermans niederländische Landsmänner übrigens schon häufiger gewonnen, den Geländeritt der Vielseitigkeit bislang noch nie. Seit dem ersten Ritt durch die Soers 2007 gab es drei deutsche Siege hintereinander. Klar, dass der CHIO-Chef das gerne „verbessern” würde.

Die Aseag setzt am Samstag spezielle Gelände-Shuttle-Busse ein, und zwar ab 14 Uhr im 15 Minuten-Takt vom Bushof zur Ersatzhaltestelle Merowingerstraße/Soerser Weg.

Die gleiche Haltestelle wird auch von Brand aus angefahren. Abfahrt ist um 13.45, 14.15 und 14.45 Uhr. Ab 17 Uhr fahren die Busse beide Strecken zurück.

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