Im Gelände wird es spannend

Von: gk
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Andreas Dibowsk: Bei der Dressur und am Abend im Springparcours lief es gut. Er geht am Samstag als Zweiter ins Gelände. Foto: von Fisenne

Aachen. Die deutschen Vielseitigkeitsreiter müssen um ihre unglaubliche Aachener Serie fürchten. Nach einem ganz starken Auftakt in der Dressur gab es am frühen Abend nur durchwachsene Vorstellungen im Springen. Andreas Dibowski auf Leon liegt in der Gesamtwertung mit 45,2 Punkten auf Rang zwei hinter der Britin Emiliy Baldwin mit Drivetime (40,20).

Im Team nimmt der Weltranglisten-Erste gemeinsam mit Michael Jung (River of Joy/46,20), Ingrid Klimke (Abraxxas/48,60) und Dirk Schrade (Gadget de la Cere/48,20) immer noch vorne.

Die Grundlage für die Ausgangsposition legte die deutsche Mannschaft in der Dressur mit einer überragenden Leistung. Michael Jung war der Beste. Dirk Schrade, Ingrid Klimke und Andreas Dibowski belegten in der ersten Disziplin die Ränge vier bis sechs. Da machte Hans Melzer am Rande des Deutsche-Bank-Stadions ein sehr freundliches Gesicht. Nicht nur wegen des tollen Wetters, lachte der Bundestrainer.

Vor allem Andreas Dibowski war mit sich und seinem Partner Leon sehr zufrieden. Eine Dressur kann ich mit ihm nicht gewinnen, betonte der Niedersache. Aber ich wollte an der Spitze dran sein und nicht mehr als drei, vier Punkte Rückstand haben. Das klappte. Michael Jung hatte da 38,20 Punkte eingeritten, Dibowski exakt drei Zähler weniger. Gut gelaunt legte er den Dressur-Frack ab, nahm den Zylinder vom Kopf und streifte die Handschuhe ab. Dann ging es ins Gelände zur Besichtigung.

Doch den Gedanken an die abschließende Geländeprüfung, die um 10.30 Uhr beginnt, konnte er nicht lange nachhängen. Das Springen stand am Nachmittag auf dem Programm. Davor war ihm nicht bange. Leon ist ein guter Springer, strich der Spitzenreiter der Weltrangliste hervor. Keiner, bei dem man zittern muss, wenn er in den Parcours geht. Doch optimal lief es dort nicht. Das Paar leistete sich einen Abwurf.

Es ist vorne so eng, dass ich mir ein Polster für den Geländetag schaffen wollte, ärgerte er sich. Das habe ich verspielt. Am Samstag will er angreifen, damit die Deutschen in der Soers unbesiegt bleiben.
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