Aachen - „Gigantisches Gefühl“ des Sieges

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„Gigantisches Gefühl“ des Sieges

Von: Klaus Schmidt
Letzte Aktualisierung:
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Nach der Winning Round auf der Ehrenrunde: David Will aus Pfungstadt. Foto: Thomas Rubel
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Spektakel im Springstadion: Gespann-Weltmeister Boyd Exell und Springreiter Bertram Allen auf dem Weg zum Sieg im „Jump&Drive“. Foto: Thomas Rubel

Aachen. Denis Lynch hatte zum Ende noch mal auf die Tube gedrückt, mit einem Riesengalopp auf All Star setzte der Ire als drittletzter Starter die neue zu unterbietende Marke. David Will blieb keine andere Wahl: „Mein Pferd ist zwar richtig schnell. Aber da musste ich alles riskieren.“ Es lohnte sich.

Der 27-jährige Berufsreiter aus Bayern gewann auf der 15-jährigen Stute Mic Mac du Tillard den springsportlichen Höhepunkt des Samstags, die Winning Round. Die mit 60 000 Euro dotierte Prüfung mit Siegerrunde brachte dem Gewinner 12 500 Euro und viel Emotion: „Es ist ein gigantisches Gefühl, in Aachen zu gewinnen.“ Das Podium komplettierte Denis Nielsen (Löningen) als Dritter auf Cashmoaker.

Elf von 37 gestarteten Paaren überstanden die Ausscheidung zum Finale fehlerfrei. Doch es gab auch prominente Opfer: Marcus Ehning (Funky Fred), Ludger Beerbaum (Zinedine) am letzten Hindernis, Weltcupsieger Steve Guerdat (Nasa), der Weltranglistenzweite Daniel Deußer (Hidalgo) und Scott Brash (Hello Forever), der Branchenführer, kamen nicht ungeschoren über den Parcours mit sehr langen Wegen zwischen den Hindernissen und einigen Klippen wie der Zweifachen mit überbautem Wasser.

David Will hatte schon in dieser Runde den schnellsten Weg gefunden und durfte so als letzter Reiter in die Entscheidung. „Ich hatte Glück mit der Startposition“, sagte der Sieger, der erst vor fünf Jahren in Mannheim sein erstes S-Springen gewonnen hatte.

Einen deutschen Sieg gab es auch im Sparkassen-Youngsters-Cup durch Christian Ahlmann und Casuality. Der Preis der Soers ging an den Franzosen Patrice Delaveau und Lacrimoso.

Insgesamt 32 500 Zuschauer (inklusive Dressur) kamen am Samstag in die Aachener Soers mit einem Spektakel zum Abschluss – der kombinierten Spring- und Fahrprüfung. Der Tank&Rast-Preis Jump & Drive endete mit einem Erfolg der Favoriten. Der Ire Bertram Allen, einer der schnellsten Reiter der Welt, und Gespann-Weltmeister Boyd Exell (Australien) verwiesen Marcel Marschall/Michael Brauchle und Felix Haßmann (alle Deutschland)/Koos de Ronde (Niederlande) auf die Plätze.

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