EM-Titel? Bundestrainer der Gespannfahrer sehr optimistisch

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EM-Titel? Bundestrainer der Gespannfahrer sehr optimistisch

Von: Wilhelm Peters
Letzte Aktualisierung:
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Entspannt und zuversichtlich: Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. Foto: Thomas Rubel

Es ist eine eher ungewohnte Perspektive für den Bundestrainer der Gespannfahrer, dieses Weltfest des Pferdesports. Karl-Heinz Geiger kann sich zurücklehnen, die wenigen Tage in der Aachener Soers genießen. Er muss keine Entscheidungen über Qualifizierte oder Nichtqualizierte für die Europameisterschaft im August an gleicher Stelle treffen.

„Es ist einmal etwas anderes, ich sehe die Veranstaltung, die ja ein reines Einladungsturnier ist, als Abwechslung, als Showprogramm. Gar nicht so schlecht“, sagt Geiger gelassen und gut gelaunt.

Nach Aachen eingeladen wurden mit Christoph Sandmann, Georg von Stein und Michael Brauchle ohnehin die drei besten deutschen Gespannfahrer. Und die sind für die EM als Team- und Einzelfahrer gesetzt. Um die weiteren drei Plätze kämpfen laut Bundestrainer Mareike Harm, Rainer Duen, Ludwig Weinmayr sowie Dirk Gerkens und der Eschweiler Lokalmatador René Poensgen. „Drei aus diesen fünf Fahrern können sich Ende Juni bei Sandmanns Turnier in Lähden und am ersten Wochenende im August in Riesenbeck qualifizieren. Danach entscheiden wir, wer noch zur EM nach Aachen kommen wird“, nennt Geiger den Fahrplan für die Fahrkarten zum Europa-Spektakel, bei dem dann wieder „volles Programm“, also auch der Marathon, gefahren wird.

„Sandmann ist in diesem Jahr stark unterwegs, war in Horst Zweiter und hat dort den Marathon gewonnen. Ich verspreche mir schon einiges im August und denke sogar, dass wir den EM-Titel holen können“, legt der Bundestrainer die Messlatte sehr hoch. Ein neues Trainingsprogramm ist einer der Gründe für den Optimismus. Eine komplette Trainingswoche bei Sandmann gipfelte in einem internen Turnier. „Das bringt viel, unter Wettkampfbedingungen zu trainieren“, sagt Geiger, der die Niederlande mit Ijsbrand Chardon und Koos de Ronde, die Ungarn, „aber auch die aufstrebenden Belgier“ als ärgste Konkurrenten sieht.

Das gilt im übrigen nicht nur für die Europameisterschaft, sondern auch für den Stawag-Preis am Sonntag in der Soers. Den verfolgt Geiger dann – ganz entspannt.

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