Ein schwungvoller, wunderbarer Auftakt

Von: sch
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Mit italienischer Leichtigkeit wurde die Feier beim Aachener CHIO zum fantastischen Ereignis. Stelzenläufer versprühten venezianische Atmosphäre, 100 Vespas und Lambrettas bretterten in das Springstadion, und antike Streitwagen boten eine großartige Show.

Aachen. Dem Vernehmen nach soll es auch auf dem „Stiefel” ab und an regnen, und nicht nur deshalb war die Eröffnungsfeier des CHIO 2011 unter dem Motto „Benvenuta Italia” eine runde Sache. Zum zehnten Mal ist ein Partnerland auserkoren; Italien riss zum Auftakt 37.500 Zuschauer immer wieder von den Sitzen und hin zu Beifallsstürmen.

Das Land, das in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert, war mit allem aufgefahren, was für „bella Italia” steht. Und jeder Programmpunkt klang wie Musik und Leidenschaft.

„Appassionante”, die drei römischen Sopranistinnen; die „Cavalieri di Maremma”, Pferdehirten aus der südlichen Toskana; die sardischen „Pariglias” mit ihren waghalsigen Kunststücken; oder die „Carabinieri a Cavallo”, die älteste berittene Musikeinheit Italiens.

Ein rasanter Start, mit den Quadrigen eines römischen Wagenrennens. Mit 100 Vespas und Lambrettas und ihrem herrlichen, unverwechselbaren Treibstoffgeruch, dem nur Umwelt-Hardliner nichts abgewinnen können. Als akustischer Teppich des Programms wurde „bella canzone” ausgerollt: „Azzurro”, „Volare”, „Ti sento”, „O sole mio”.

„Ich verspreche Ihnen in den nächsten Tagen großartigen Sport und großartige Unterhaltung”, sagte ALRV-Präsident Carl Meulenbergh, der in einer Kutsche mit den Reitsport-Legenden Hans Günter Winkler und Piero DInzeo ins Stadion gefahren war. „Sie verkörpern die deutsch-italienische Freundschaft.”

Und als „Fratelli dItalia” erklang, „Brüder Italiens”, die wohl schönste Nationalhymne der Welt, da standen 37.500 auf und klatschten mit. Ein schwungvoller, wunderbarer Auftakt des CHIO 2011.
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