Der Parcourschefgerät ins Schwärmen

Von: bj
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Springen Samstag
Der Parcours am Samstag beim Hauptspringen.

Beim Blick auf die Parcoursskizze für das Hauptspringen am Samstag (ab 15.30 Uhr) gerät Frank Rothenberger ins Schwärmen. Rothenberger, 59, ist der Herr der Hindernisse, er sagt: „Das ist ein schönes Springen, sehr rhythmisch.“

In den Genuss dieses schönen Springens kommen 32 Reiter: die je besten Acht des Turkish-Airline-Preises von Europa, des Preises von Nordrhein-Westfalen und des ersten Umlaufs des Nationenpreises; und die je besten Vier des Preises der Städteregion und des STAWAG-Preises. Vergleichbar sei das Springen mit dem Preis von Nordrhein-Westfalen, der „noch ein bisschen schwerer zu reiten war“, wie der Parcourschef erklärt.

13 Hindernisse und 16 Sprünge müssen die Reiter beim ersten Umlauf bewältigen, sechs Mal findet ein Handwechsel statt, hat Rothenberger gezählt. Die Schleife startet mit einem Steilsprung, dann folgen eine Triplebarre, ein Oxer und erneut ein Steilsprung, bevor es dann auf eine „schöne Linie geht“ (von 5a nach 6). Nachdem der kleine Teich umkurvt wurde, kommt es „zum schwierigsten Teil der Strecke“, wie Peter Schumacher vom Parcoursbauer-Team erklärt: erst ein Steilsprung, dann ein Oxer und zum Abschluss eine dreifache Kombination. Als „optisches Element“ erwartet die Reiter kurz vor dem Ziel noch ein Hindernis mit Wassergraben (12).

Für die Siegerrunde, die aus acht Hindernissen besteht, qualifizieren sich die besten zehn Teilnehmer aus dem ersten Umlauf; die Zahl könnte sich aber noch erhöhen, da alle strafpunktfreien Athleten um die Siegprämie – insgesamt 61.800 Euro – reiten.

Aber es geht nicht nur ums Geld: „Wir wollen den Reitern und Zuschauern abwechslungsreichen, schönen Sport bieten“, sagt Schumacher. Und wenn man seinem Chef Glauben schenken darf, ist das allen Beteiligten des Parcoursbauerteams gelungen.

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