„Dänemark hat mehr zu bieten als Käse“

Von: Georg Dünnwald
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Im vergangenen Jahr belegte Roswitha Brandenberg von „Roswithas Blumen“ aus Aachen-Burtscheid den ersten Platz in der Kategorie Fachjury. Sie wurde während eines Empfangs im Drivers Club geehrt. Foto: Ralf Roeger
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Die ALRV-Presse- und PR-Frau Svenja Hartmanns wirbt nachhaltig für den Schaufensterwettbewerb von ALRV, Stadt Aachen, Märkte- und Aktionskreis City (MAC) und Zeitungsverlag Aachen.

Aachen. Svenja Hartmanns ist beim Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) in der Abteilung Presse und PR unter anderem auch für den Schaufensterwettbewerb zuständig, der in diesem Jahr zum 22. Mal die Kreativität der Geschäftsleute aus Aachen und der Umgebung bei der Gestaltung ihrer Auslagen herausfordert. „Der CHIO ist Aachen, und die Aachener erleben das auch in der Stadt“, sagt sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

Wie wichtig ist für den ALRV der Schaufenster-Wettbewerb?

Hartmanns: Der ist für uns sehr wichtig und auch zur lieb gewordenen Tradition geworden. Dadurch wird der CHIO von den Händlern in die Stadt und weitere Orte geholt. Daher hoffen wir, dass sich noch viele Geschäftsleute anmelden werden.

Wie bewerten Sie denn die Auslagen der vergangenen Jahre?

Hartmanns: Ich bin jedes Jahr aufs Neue erstaunt, welch tolle Ideen und kreative Gedanken die Geschäftsleute entwickeln.

Die Region Rio de Janeiro im vergangenen Jahr als Partnerland gab ja nun einiges her, aber mit dem diesjährigen Partnerland Dänemark könnte es für den Handel bei der Auslagengestaltung wohl etwas schwieriger werden, oder sehen sie das anders?

Hartmanns: Das sehe ich anders. Dänemark gibt eine Menge her. Die meisten denken, die Dänen seien kühl. Ich kann Ihnen versichern: Die Dänen sind cool. Und haben mehr zu bieten als Butter, Bier, Käse, Strände und Märchen von Hans-Christian Andersen. So ist Dänemark auch das Land der Designer.

Wie soll der Handel das denn umsetzen?

Hartmanns: Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Geschäftsleute fernab von gängigen Klischees ihre Fenster schmücken. In Brand hatte ein Gold- und Silberschmied seine Auslage als Pizzeria gestaltet, als Italien Partnerland des CHIO war. Und zwar so echt, dass einige Leute befürchteten, dort keinen Schmuck mehr kaufen zu können, sondern tatsächlich nur noch Pizza und Pasta.

Nicht nur der ALRV richtet den Schaufensterwettbewerb aus. Auch die Stadt Aachen, der Märkte- und Aktionskreis City (MAC) und der Zeitungsverlag Aachen sind mit von der Partier. Hat sich diese Viererkombination bewährt?

Hartmanns: Aber natürlich. Vier starke Partner stehen für den Wettbewerb. Sonst würde er ja nicht schon so lange erfolgreich bestehen. Und durch den Zeitungsverlag Aachen mit seinen beiden Zeitungen ist der Publikumspreis gesichert.

Sie sagen Publikumspreis. Wie viele Preise gibt es denn?

Hartmanns: Den Publikumspreis, den die Leser der „Aachener Nachrichten“ und der „Aachener Zeitung“ per Abstimmung entscheiden und den Jurypreis.

Wie wird der Jurypreis ermittelt?

Hartmanns: Eine Vorjury, bestehend aus einer Designerin und zwei Mediengestalterinnen macht sich am 28. und 29. Mai auf den Weg und begutachtet die Auslagen. 20 kommen in die engere Wahl. Und unter diesen 20 sucht dann die Hauptjury die ersten drei Plätze aus.

Wer gehört der Hauptjury an?

Hartmanns: Je ein Vertreter des ALRV, der Stadt Aachen, des MAC und des Zeitungsverlages gehören der Hauptjury an, die dann in der schwierige Lage sein wird, die Gewinner des Wettbewerbs zu ermitteln. Das erfolgt am 18. Juni.

Es gibt doch sicher auch Bedingungen, an die sich die Händler zu halten haben.

Hartmanns: Natürlich. Die Schaufenster müssen in der Zeit vom 27. Mai, das ist ein Montag, bis zum 30. Juni, dem letzten Tag des CHIO, präsentiert werden.

Ab wann können die Händler Unterlagen für den Wettbewerb bekommen?

Hartmanns: Ab sofort. Bei uns in der ALRV-Geschäftsstelle, Interessenten können auch Unterlagen bei der Stadt im Haus Löwenstein abholen.

Wie geht es dann weiter? Wann werden die Preise verliehen?

Hartmanns: Am Soerser Sonntag, der ist am 23. Juni, im Drivers Club während eines Empfangs.

Wie motivieren Sie die Geschäftsleute zur Teilnahme?

Hartmanns: Ich sage Ihnen: Machen Sie deshalb mit, weil es einfach Spaß macht und eine Herausforderung ist, der sich sogar jetzt Warenhäuser stellen. Denn der CHIO ist Aachen, und die Aachener möchten das auch in der Stadt erleben – das wissen wir von den vielen tollen Reaktionen, die wir von den Bürgern auf den Schaufensterwettbewerb immer erhalten haben.

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