Bundestrainer Hans Melzer hat auch die Starter für das Championat im Blick

Von: rau
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Newcomerin in Aachen: Josefa Sommer auf Hamilton. Foto: imago/Jacques Toffi

Aachen. Michael Jung, Sandra Auffarth, Ingrid Klimke – sie alle sind Olympiasieger, Welt- und/oder Europameister. Aber Josefa Sommer? Die 34-Jährige aus dem hessischen Immenhausen ist neben den Dreien die Newcomerin im Team der deutschen Vielseitigkeitsreiter.

EM-Gold hat sie auch schon geholt, 2013 mit dem Team – allerdings bei den Titelkämpfen der ländlichen Reiter. Beim CHIO reitet sie diesmal um den Nationenpreis und steht auch auf der Longlist für die EM im polnischen Strzegom.

Damals wie heute sitzt die zweifache Mutter im Sattel des heute zwölfjährigen Heraldik-Sohns Hamilton, den sie als junges Pferd kaufte und selbst für den großen Sport ausbildete. „Sie hat zwei Drei-Sterne-Prüfungen gewonnen, wurde Siebte bei der DM, war auch in internationalen Prüfungen erfolgreich“, stellt Bundestrainer Hans Melzer die Reiterin vor. „Das Paar ist im Gelände sehr schnell und geschickt, Hamilton ist zudem ein starkes, sicheres Dressurpferd mit einer tollen Trabtour. Und auch im Parcours gut, trotz einer etwas eigenwilligen Art zu springen.“

Sommer hat wie auch Kai Rüder und Andreas Ostholt, die einzeln (neben Leonie Kuhlmann und Jörg Kubel) am Start sind, noch Chancen, auf den EM-Zug aufzuspringen. Gesetzt sind neben Jung und Klimke bereits die Deutsche Meisterin Bettina Hoy, Julia Krajewski und Andreas Dibowski, die in Aachen nicht dabei sind.

„Daher ist Aachen auch mit Blick auf die EM für uns so wichtig. Zudem baut im Gelände der gleiche Parcourschef wie in Göteborg, daher hat der CHIO für uns zusätzlich eine besondere Aussagekraft“, so Melzer, der hofft, dass „eins nicht wieder passiert: Dass wir den Sieg im Nationenpreis wie 2016 einem anderen Land – in dem Fall Australien – überlassen. Wir wollen gewinnen.“

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