Breen gewinnt die Jagd durch den See

Von: sch
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Beste Unterhaltung bot das Springen über Gräben und Wälle und durch den See. Am Ende siegte der Ire Shane Breen. Foto: Michael von Fisenne

Aachen. „Pulvermanns Grab” wurde nun nicht vom Hamburger Derby nach Aachen umgebettet. Aber die Jagdspringprüfung am Samstagabend um den Preis der Sparkasse hatte auch so genügend Attraktionen. Showtime in der Soers, über Gräben und Wälle und natürlich durch den See, dem manches Pferd nicht so recht traute. Der Spanier Alfredo Fernandez-Duran musste selber schmunzeln, als Golddigger fast im Wasser stecken geblieben wäre, sich dann aber doch noch entschied, den Reiter weiter über den Parcours zu tragen.

Beste Unterhaltung, die am Ende ein irisches Paar mit dem Sieg beendete: Shane Breen gewann auf Dorada als einer von insgesamt acht fehlerfreien Startern unter den 17 Teilnehmern in 77,82 Sekunden. Die Plätze belegten der Schweizer Werner Muff auf Unik GS (79,77) und der Niederländer Vincent Voorn auf Radja (80,79).

Ärgerlich für Christian Ahlmann: Der Marler benötigte auf Perry Lee zwar nur 76,68 Sekunden, er leistete sich allerdings zwei Abwürfe, die mit jeweils vier Sekunden Aufschlag auf die Zeit geahndet wurden. Auch Lokalmatador Frederik Knorren und Esquire als letztes Paar im Parcours patzten zwei Mal.

Zuvor hatte Kevin Staut das „Best of Champions” gewonnen, einen Wettbewerb, wie er sonst nur bei Weltmeisterschaften ausgetragen wird. Springprüfung mit Pferdewechsel - das läuft nach dem Motto: Welcher Reiter kommt nicht nur mit seinem eigenen Pferd am besten klar, sondern auch mit den Vierbeinern von drei Konkurrenten? Oder: Welches Pferd trägt nicht nur seinen eigenen Reiter, sondern auch drei ungewohnte „Gäste” am sichersten durch den Parcours?

Der Franzose Staut, Europameister 2009, blieb als einziger Starter fehlerfrei. Mit acht Strafpunkten belegte Jos Lansink (Belgien), der vor vier Jahren in der Soers Weltmeister wurde, den zweiten Platz vor Denis Lynch (Irland/zwölf), Titelverteidiger im Großen Preis von Aachen, und dem Kanadier Eric Lamaze. Der Olympiasieger 2008 und Weltranglistenerste kassierte 16 Punkte.

Unter den Pferden produzierten Lamazes Atlete van´t Heike und Lynchs Upsilon d´Ocquier (je vier) die wenigsten Strafpunkte. Dahinter: Brazil-M von Staut (zwölf) und Calimero van´t Roth von Lansink (16).
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