Anna-Daniela Strina baut die Hindernisse mit auf

Von: Georg Dünnwald
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Baut mit Feuereifer die Hinder
Baut mit Feuereifer die Hindernisse mit auf: Anna-Daniela Strina hilft den Maltesern. Foto: H. Krömer

Aachen. Anna-Daniela Strina verliert nie ihre gute Laune. Egal, bei welchem Wetter. Zum dritten Mal ist die 18-jährige junge Dame mit von der Partie. Freunde schwärmten ihr damals von der Arbeit im Parcours vor, vom Aufbau der vielfältigen Hindernisse. Anna-Daniela überlegte nicht lange und baut seither mit auf.

„Leicht sind die Hindernisse nicht”, sagt sie. Die Stangen und andere Bestandteile der Hindernisse sollen sogar sehr schwer sein.

Und diese Teile müssen in Windeseile wieder an Ort und Stelle gebracht werden, wenn ein Pferd sie runtergerissen hat. Außerdem wird der Parcours auch häufig verändert. Dann heißt es für die Malteser: Alte Hindernisse weg, neue aufgebaut. Das geht in die Knochen. „Deshalb ist es wichtig, dass alle im Team miteinander arbeiten”, sagt Anna-Daniela.

Rund 40 Kolleginnen und Kollegen helfen, die Verantwortung übernimmt der Malteser-Hilfsdienst, allen voran der Aachener Stadtbeauftragte Leo Bardenheuer.

„Wenn es warm ist, ist alles schon wesentlich angenehmer. Jetzt beim ständigen Nieselregen sind wir schnell durchnässt”, beschreibt die junge Frau, die gerade erst in Belgien ihr Abitur bestand. „Wenn alles klappt, werde ich ab September in Maastricht European Law studieren.”

Immerhin, morgens um 8 Uhr steht Anna-Daniela auf der Matte, bis 9 Uhr frühstücken sie und ihre Mitstreiter, darunter elf Malteser aus Bayern. Danach liegen noch viele Stunden vor ihr. „Bis zehn Uhr abends bauen wir auf alle Fälle auf.”

Manchmal geht es aber auch bis 3 Uhr morgens. „Wir müssen auch noch den Parcours für den nächsten Tag vorbereiten.” Aber das verdirbt ihr keineswegs die gute Laune. „Ich bin zwar fix und fertig, wenn wir Feierabend machen, aber ich machs einfach gern.”

Mit 16 Jahren hat die junge Frau begonnen mit dem Hindersnisaufbau, damals durfte sie natürlich noch nicht bis 3 Uhr morgens helfen. Jetzt darf sie sich, wie jeder andere Malteser auch, frei entscheiden, ob sie so lange in der Soers bleiben will oder nicht.

„Aber wir bleiben natürlich alle”, unterstreicht Anna-Daniela. Außer denen, die unter 18 Jahre alt sind.
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