Alvaro Miranda galoppiert davon

Von: gk
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Sieger des ersten Springens: D
Sieger des ersten Springens: Der Ire Dermott Lennon gewann den NET-AACHEN-Preis. Foto: Thomas Rubel

Aachen. Das erste große Springen hatte einen Sieger, der nicht unbedingt zu den Top-Stars der Zunft gehört. Alvaro Miranda ließ die fast komplett versammelte Weltelite hinter sich und sicherte sich die 13 200 Euro Siegprämie im Stawag-Preis. Die Zeit des fehlerlosen Brasilianers mit seinem zehnjährigen Hengst Norson war zu gut für die Konkurrenz.

Billy Twomey (Irland) mit Tinkas Serenade und Laura Kraut (USA) mit Teirra belegten die Plätze zwei und drei. Als bester Deutscher wurde Ludger Beerbaum auf Chaman Fünfter.

Bundestrainer Otto Becker war nicht zerknirscht, dass seine Reiter nicht ganz vorne mitmischten. „Wir sollten da die Kirche im Dorf lassen”, betonte er. „Wir haben hier ein Sechs-Tage-Turnier. Die Höhepunkte sind der Preis von Europa, der Nationenpreis und der Große Preis. Da kann man nicht am ersten Tag schon alles raushauen.”

Aber erste Fingerzeige gab es für Becker doch. Neben Beerbaum blieben auch Markus Ehning mit Plot Blue und Carsten-Otto Nagel mit Corradina fehlerlos.

Alvaro Miranda war überrascht, dass er so schnell durch den Parcours galoppiert war. „Ich bin zunächst gar nicht auf Sieg geritten”, betonte der Brasilianer, dessen Pferde in Valkenswaard stehen. „Dann habe ich die Zwischenzeit gesehen und es eben versucht.”

Mit Erfolg. Auch Laura Kraut hat sich nicht über das Tempo gewundert, dass Miranda gegangen war. „Er ist immer schnell”, meinte die US-Amazone lapidar.

Ob die Zuschauer den Brasilianer allerdings am Sonntag im Großen Preis sehen werden, ist fraglich. „Ich bin mir nicht sicher”, sagte Miranda. „Mein Top-Pferd Dan hat sich leicht verletzt, und ich weiß nicht, ob das bis Sonntag überstanden ist.”

Der Sieg im NetAachen-Preis ging an Dermott Lennon (Irland) mit Loughview Lou-Lou.
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