„Alice“, „Leia“ und die „Katze“ gewinnen Nationenpreis der Voltigierer

Von: rau
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„Prinzessin Leia“: Vorjahressiegerin Kristina Boe landet diesmal mit ihrer Star-Wars-Interpretation auf dem dritten Platz. Foto: Thomas Rubel

Aachen. „Star Wars“, „Alice im Wunderland“ oder eben eine ganz normale Katze: Den Choreographien der Voltigierer sind thematisch keine Grenzen gesetzt. Und so durfte sich das Publikum in der mit 1300 Zuschauern ausverkauften Albert-Vahle-Halle über einen bunten Reigen an Küren freuen.

Gemeinsam gewannen „Alice“, „Leia“ und die „Katze“ zudem als Team Deutschland II den Nationenpreis der Voltigierer mit 26,608 Zählern vor dem Team Deutschland I (26,212) und Italien (25,531).

Die „Katze“ war Janika Derks, die auf dem galoppierenden Pferd Szenen aus dem normalen Leben einer Samtpfote interpretierte. Die Neusserin hatte zudem die Gesamtwertung bei den Frauen gewonnen, obwohl sie sich in der abschließenden Kür der späteren Gesamt-Fünften Sarah Kay (Münster) um die Winzigkeit von 0,016 Punkten hatte geschlagen geben müssen.

„Leia“ war Kristina Boe (Hamburg), Vorjahressiegerin der Frauen, die diesmal Platz 3 belegte. Und „Alice“ wurde von der Gruppe Neuss-Grimlinghausen wunderschön interpretiert. Das neu zusammengestellte Team hatte zuvor schon die Gesamtwertung der Gruppen gewonnen und setzte im Nationenpreis noch eins drauf: Mit 9,035 Punkten erzielten die Neusser persönlichen Rekord.

Im Team Deutschland II turnten Kay, Erik Oese (Moritzburg) und das Team Köln-Dünnwald, das mit seiner futuristischen Choreographie die abschließende Kür um 0,022 Punkte vor Neuss gewann, in der Gesamtwertung aber knapp unterlag. Die Kölner, die die deutschen Farben bei der EM Anfang August vertreten, starteten mit ihrem Zweitpferd Picardo.

„Es ist nicht die Norm, dass man auf dem Zweitpferd, mit dem man deutlich weniger trainiert, so eine Top-Leistung abruft“, war Ulla Ramge begeistert. Die Bundestrainerin der deutschen Voltigierer benannte am Montag nach dem CHIO zudem für die EM bei den Frauen, Derks, Boe und Kay sowie bei den Männern neben Oese auch Thomas Brüsewitz (Garbsen), der wie 2016 die Gesamtwertung klar gewonnen hatte. Jannis Drewell (Steinhagen), der 2015 in Aachen Europameister geworden war, war für das Championat in Österreich gesetzt.

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