Mönchengladbach - Von Joachim Löw, Borussen, Limassol und Gibraltar

Von Joachim Löw, Borussen, Limassol und Gibraltar

Von: fö
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Vier Borussen für den Bundestrainer? Die Mönchengladbacher André Hahn (von links), Patrick Herrmann, Christoph Kramer und Tony Jantschke. Foto: sport/Horstmüller

Mönchengladbach. Wenn Borussia Mönchengladbach am Donnerstag (19.05) bei Apollon Limassol in der Europa League auch das 18. Pflichtspiel dieser Saison in Folge ohne Niederlage überstehen will, dürfte Fußball-Bundestrainer Joachim Löw vor dem Fernseher sitzen.

Schließlich geht es in Kürze darum, für das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar am 14. November und den freundschaftlichen Test in Spanien (18. November) eine Auswahl zu nominieren. Dass Löw bereits angekündigt hat, in diesen Spielen aus Rücksichtnahme auf arg belastete Münchner und Dortmunder Weltmeister zu verzichten, wird in Mönchengladbach nicht nur Jubelstürme auslösen.

So sehr man es auch jedem einzelnen Spieler gönnt, den Traum von der Nationalmannschaft erfüllt zu bekommen: Am Sonntag bestreiten die Gladbacher in Dortmund ihr 19. Pflichtspiel seit dem 16. August, im Schnitt alle viereinhalb Tage mussten die Borussen raus auf den Platz. Da ist jede Pause willkommen, und satte zwölf (!) Tage am Stück ohne Pflichteinsatz bis zur Partie gegen Eintracht Frankfurt wären purer Luxus. Doch der Fluch der erfolgreichen Taten könnte Löw bewegen, nicht nur „etablierte“ Auswahlkicker wie Christoph Kramer und Max Kruse zu nominieren. Die Flügelflitzer André Hahn und Patrick Herrmann werden derzeit immer häufiger genannt.

Wer es auf jeden Fall verdient hätte, ist Tony Jantschke, Borussias Mr. Zuverlässig und, ja, einer der beständigsten Defensivspieler im Lande. Dass ihn Joachim Löw bislang konsequent ignoriert hat, können viele Experten nicht nachvollziehen. Hinter Hoffenheims Sebastian Rudy oder Stuttgarts Antonio Rüdiger muss sich der 24-Jährige nicht verstecken, seine Nominierung wäre längst einmal überfällig. Dafür könnte Löw ja Hahn und Herrmann (noch) nicht nominieren...

Stranzl und Herrmann trainieren

Nachdem nach dem 3:1-Erfolg gegen Hoffenheim Martin Stranzl, Max Kruse und Patrick Herrmann leichte Oberschenkel-Probleme hatten, fehlte am Dienstag beim Training nur Max Kruse. Der Stürmer dürfte damit neben Granit Xhaka der einzige Spieler sein, der am Mittwoch nicht mit in den Flieger Richtung Zypern steigen darf.

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