Marc-André ter Stegen: Mainz, Barcelona, Emotionen und die WM

Von: fö
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Verbringen sie den Sommer gemeinsam in Brasilien? Bundestrainer Joachim Löw und Marc-André ter Stegen. Foto: sport/MIS

Mönchengladbach. Es gibt noch viele offene Fragen rund um Marc-André ter Stegen. Wann wird der Torwart von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach seinen Wechsel (zum FC Barcelona) verkünden? Wird er als dritter Torwart neben Manuel Neuer und dem wahrscheinlich gesetzten Roman Weidenfeller zur WM fahren? Gibt es am Samstag Tränen nach seinem letzten Heimspiel gegen Mainz 05 vor dem Abschied?

22 Jahre jung ist der Torwart am Mittwoch alt geworden, und da vor Marc-André ter Stegens letztem Auftritt im Borussia-Park fast jedes Medium, „seine“ Geschichte mit dem Jungstar haben wollte, gab das Geburtstagskind eine kleine Pressekonferenz für alle nach dem morgendlichen Training.

Geredet hat Marc-André am Mittwoch durchaus viel, gesagt hat er wie immer sehr wenig. Nach der Saison erst werde er seinen neuen Arbeitgeber (FC Barcelona) beim Namen nennen, Samstag gegen Mainz, „ja, das wird ein besonderes Spiel mit vielen Emotionen“ und, ja, eine WM sei natürlich immer schön.

Ter Stegen lässt lieber Taten als Worte sprechen, und da hat der bereits 106-fache Bundesligaspieler durchaus einiges vorzuweisen. In fast jedem dieser 106 Spiele war er ein sicherer Rückhalt. Er ist fußballerisch der Beste der Liga, stark auf der Linie, konsequent in der Strafraumbeherrschung, seit seinem Debüt am 10.April 2010 beim 5:1 gegen Köln hat er bei jedem Ligaspiel im Tor gestanden. Von null auf hundert, von der ersten Spielsekunde an unverzichtbar.

Allein die Sache mit der DFB-Auswahl ist eine spezielle. Drei Einsätze, drei Niederlagen, dabei zwar ein gehaltener Elfmeter von Lionel Messi – aber auch zwölf Gegentore. Dennoch: Geht es nach den gezeigten Leistungen in den letzten Monaten, dürfte es bei der Frage nach der Nr. 3 für die WM hinter Neuer, 28, und Weidenfeller, 33, nur um die Frage gehen: Ter Stegen oder der ebenfalls 22-jährige Leverkusener Bernd Leno? Die zuletzt gezeigte Vorliebe von Löw und seinem Trainerteam für den Hamburger Routinier René Adler, 29, und den Hannoveraner Ron-Robert Zieler, 25, lässt sich mit den zuletzt gezeigten Leistungen der beiden kaum erklären.

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