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Kommentiert: Merkwürdiger Abgang des Tüftlers

Ein Kommentar von Christoph Pauli

Der Klub hatte sich positioniert, er hätte sich nie von Lucien Favre getrennt, auch wenn solche Blanko-Zusagen in dieser Branche fast immer eine überschaubare Halbwertzeit haben. Der Schweizer Zweifler hat das getan, was er in den letzten viereinhalb Jahren immer getan hat: Er fällt eine Entscheidung, von der er glaubt, sie sei im Sinne der Mannschaft.

Er hat nicht den Eindruck hat, dass er noch der richtige Mann am richtigen Ort sei. Das wirkt übereilt, weil er das Team schon einmal vor dem Absturz gerettet hat. Und weil er eine Rückendeckung besaß, wie bislang nie in seiner Karriere.

Favre tickt anders, er hat für sich eine Entscheidung ausgetüftelt, die er jetzt rigoros gegen den Willen seines Klubs durchsetzt. Ein kauzig-merkwürdiger Abgang, der aber irgendwie zu ihm passt.

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