Wuppertal/Mönchengladbach - Grifo demonstriert beim WSV seine Stärken

Grifo demonstriert beim WSV seine Stärken

Von: Bernd Schneiders
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Grifo
Bei seinem ersten Einsatz für das Team von Dieter Hecking (r.) konnte Neuzugang Vincenzo Grifo (l.) direkt einmal seine Stärken in der Ausführung von Standard-Situationen unter Beweis stellen. Foto: Guido Kirchner/dpa

Wuppertal/Mönchengladbach. Zumindest mehr Tore hat Nico Schulz gesehen: Statt den knappen 1:0-Sieg von Borussia Mönchengladbach im Testspiel beim Wuppertaler SV beizuwohnen, womöglich auch als Aktiver, war der schnelle Linksverteidiger/-mittelfeldspieler Augenzeuge eines spektakulären 4:2. Nicht im Oberbergischen, sondern in Schwetzingen.

Dort probte sein neuer Arbeitgeber, die TSG Hoffenheim, gegen den belgischen Erstligisten Standard Lüttich und drehte einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Erfolg. „Ich bin bereit und brenne darauf, mich in diesem fantastischen Umfeld zu beweisen“, sagte Schulz artig, nachdem er einen Vertrag bis 2020 bei 1899 unterschrieben hatte.

Zumindest den Standard-Spruch – „Ich habe als Kind in der Bettwäsche von Hoffenheim (austauschbar) geschlafen – verkniff sich der ehemalige Hertha-Profi.

Der nächste Schritt also aus Sicht der Mönchengladbacher. Sportdirektor Max Eberl will den Kader noch weiter reduzieren. Ein weiterer Kandidat könnte Namensvetter Marvin sein. Der blonde Abwehrspieler hat keine ernsthafte Chance, in der kommenden Saison bei Borussia zum Spielen zu kommen. Ein weiterer Blondschopf sorgte derweil für den siegreichen Start in die Testspielreihe: Rechtsverteidiger Nico Elvedi köpfte in Wuppertal vor 4000 Zuschauern nach einem Eckball von Neuzugang Vinzenco Grifo zum goldenen Tor ein (70.).

Damit bewies der ehemalige Freiburger gleich seine Standardstärke. Obendrein setzte Grifo noch einen Freistoß an die Latte (77.). Nach der Pause wechselte Trainer Dieter Hecking zwei weitere Neulinge ein: Mittelfeldakteur Mikael Cuisance (17) und Abwehrspieler Reece Oxford (18) feierten ihr Debüt für die Borussia.

Die trainerliche Anerkennung erfolgte fachgemäß kollektiv: „Es war wichtig, dass alle gebissen und wir das Spiel gewonnen haben“, sagte Hecking. „Ich bin mit dem Test absolut zufrieden, jedes Erfolgserlebnis bringt uns weiter.“

Das könnte am Mittwoch in Ostbelgien ausgebaut werden. Bei der AS Eupen, einem belgischen Erstligisten, steht der nächste Test an (19.15). Womöglich kommt dann auch Dennis Zakaria, Sechser-Einkauf von den YB Bern, der am Samstag nur Zuschauer war und am Sonntag das erste Training am Borussia-Park absolvierte.

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