Gladbach: Werder soll besser bespielt werden als ManCity

Von: zva
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Manchester Citys Kun Agüero sorgte mit drei Toren fast im Alleingang für die klare Niederlage der Borussia in der Champions League.

Mönchengladbach. Verlieren verboten: Bereits am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga steht im Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen am Samstagabend (18.30 Uhr) für beide Mannschaften viel auf dem Spiel.

Die Gladbacher verloren erst in der Liga gegen den SC Freiburg und vier Tage später während der „englischen Chaostage“ in der Champions League bei Manchester City. Noch gravierender ist die Situation bei den Bremern, die bislang null Punkte und nur ein Tor vorweisen können. Bei einer erneuten Niederlage droht den Hanseaten ein stürmischer Start in den Herbst und eine Zuspitzung der seit Wochen anhaltenden Trainerdiskussion um Viktor Skripnik.

Eine solche Debatte gibt es rund um den Borussia-Park natürlich nicht. „Wir müssen nicht über die Dinge sprechen, die wir nicht beeinflussen können“, sagt Chefcoach André Schubert im Nachklapp zur 0:4-Pleite in Manchester. „Wir müssen Profis genug sein, mit dem Ergebnis umgehen zu können. Es gab vieles, was der Gegner sehr gut gemacht hat, vieles, von dem wir lernen können. Das ist unsere Aufgabe: zu gucken, was können wir besser machen und wie können wir den Gegner besser bespielen.“

Mit der mentalen Umstellung von Manchester auf Bremen geht Schubert gelassen um. „Wir müssen ganz bei uns bleiben, uns auf unsere Stärken konzentrieren und unsere Entwicklung.“ Es gebe keinen Gegner in der Bundesliga, „den wir nur mit 90 Prozent bespielen können. Das würde in die Hose gehen. Wir müssen Vollgas geben von der ersten bis zur letzten Minute und müssen die Dinge umsetzen, die uns stark machen. Wir stellen uns videotechnisch auf Bremen ein und konzentrieren uns darauf, wie sie in den ersten Spielen gespielt haben.“

Der Neu-Gladbacher Jannik Vestergaard trifft erstmals auf seinen ehemaligen Arbeitgeber. Ob er spielt? Sehr unwahrscheinlich. „Jannik fühlt sich am wohlsten im Zentrum, kann in der Dreierkette, aber auch außen spielen“, sagt André Schubert.

„Allerdings ist das etwas, was er bisher noch nicht so oft gemacht hat. In der Dreierkette gibt es nur eine zentrale Position, die hat bisher Andreas Christensen besetzt.“ Vestergaard wisse, dass es „gewisse Dinge gibt, Laufwege, Abstimmungsgeschichten, an denen er arbeiten muss“. Und das tue er „sehr gut“.

Voraussichtliche Aufstellung: Sommer - Elvedi, Christensen, Jantschke - Strobl, Kramer - Traoré, Wendt - Stindl - Hazard, Raffael

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