Mönchengladbach - Gladbach: Spitzenspiel ohne Mittelfeld-Strategen

Gladbach: Spitzenspiel ohne Mittelfeld-Strategen

Von: ancs
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Gegen Wolfsburg wieder in der ersten Elf? Innenverteidiger Roel Brouwers. Foto: Sport/Schwörer

Mönchengladbach. Am Ende überwog die Zufriedenheit. Nein, das vorzeitige Erreichen der K.o.-Phase in der Europa League ist Borussia Mönchengladbach durch das 2:2 in Villarreal nicht gelungen. Doch zumindest die Diskussionen um einen vermeintlichen Negativtrend konnte das Team von Lucien Favre durch die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga so gerade noch unter den Teppich kehren.

Zumindest vorerst. „Erfolg ist immer gut für die Moral“, sagt Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Eben jene positive Moral nimmt die Borussia mit in das Spitzenspiel am Sonntag (15.30) beim VfL Wolfsburg.

Und damit dürfte der erste kleine psychologische Vorteil bei den Fohlen liegen. Denn vom sogenannten Negativtrend liest man in diesen Tagen auch in Wolfsburg so einiges. 2:3-Niederlage auf Schalke, 0:2-Niederlage gegen den FC Everton in der Europa League: Der Motor des Bayernjägers Nummer eins ist ein wenig ins Stocken geraten. „Man sieht, dass Wolfsburg zu schlagen ist“, meint Granit Xhaka selbstbewusst. Der Schweizer Nationalspieler avancierte mit seinem 30-Meter-Hammer zum Mann des Abends in Villareal. Gegen die Wölfe wird er seinen Mannschaftskollegen hingegen wegen einer Rot-Sperre fehlen.

Kräftig rotiert

Es dürfte interessant sein zu sehen, wer den Ausfall seines Mittelfeld-Strategen besser kompensieren kann. Denn auch das Team von Dieter Hecking muss mit dem gesperrten Luiz Gustavo auf einen ihrer wichtigsten Akteure verzichten. „Gladbach ist ein starker Gegner. Wir müssen wieder eine richtig gute Leistung abliefern, um sie zu schlagen“, sagt Hecking, der unmittelbar nach der Heimpleite gegen Everton einen interessierten Blick auf die elf Akteure der Gladbacher warf, die Favre in Spanien ins Rennen geschickt hatte. „Sie rotieren kräftig. Das heißt, viele Spieler, die gegen Villareal auf der Bank saßen, werden am Sonntag gegen uns in der ersten Elf stehen“, vermutet Wolfsburgs Coach.

Tatsächlich hatte Lucien Favre in gewohnter Manier kräftig durchgewechselt. Oscar Wendt, Patrick Herrmann, André Hahn und Max Kruse nahmen zunächst auf der Bank Platz. Gut möglich, dass jene vier Leistungsträger für das Spitzenspiel des 13. Spieltages wieder von Beginn an ran dürfen.

Darf Brouwers erneut ran?

Ob auch Abwehrmann Roel Brouwers, der in Spanien seit sieben Monaten zum ersten Mal wieder einen Anpfiff auf dem Platz erlebte, in der Autostadt in der Startelf stehen wird, bleibt abzuwarten. „Wolfsburg ist ein schwerer Gegner, der nicht umsonst da oben steht“, sagt Brouwers, der am Freitag seinen 33. Geburtstag feierte. „Aber wenn wir noch eine Schippe drauflegen, dann können wir mit Sicherheit auch in Wolfsburg punkten.“

Mögliche Aufstellung: Sommer - Korb, Stranzl, Jantschke, Dominguez - Nordtveit, Kramer - Hahn, Herrmann - Raffael - Kruse

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