Mönchengladbach - Für Hecking gibt es bei Greuther Fürth „keine Ausreden“

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Für Hecking gibt es bei Greuther Fürth „keine Ausreden“

Von: pa
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Dieter Hecking
Dieter Hecking fordert beim Pokalspiel volle Konzentration. Foto: Federico Gambarini

Mönchengladbach. Nach dem Spiel am Samstag wurde Patrick Herrmann gefragt, ob es denn schon wieder zu längeren Einsätzen reichen würde. Schließlich war der Nationalspieler von Borussia Mönchengladbach monatelang im Krankenstand, bis er gegen Freiburg bei seinem Comeback gleich mit einem Treffer auffällig wurde.

„Ein bisschen mehr als heute wäre schon möglich““, grinste der Flügelspieler. Bei seiner Rückkehr war er schlanke 154 Sekunden im Einsatz.

Dienstagabend im Pokalspiel bei der Spielvereinigung Greuther Fürth kommen vielleicht weitere Minuten dazu. Ein Einsatz von Beginn an ist allerdings nach langer Pause eher unwahrscheinlich, auch wenn André Hahn zuletzt schwächelte. Nicht zur Gladbacher Reisegruppe nach Mittelfranken werden Nico Elvedi und Tobias Strobl gehören, die am Comeback in der Heimat feilen.

Es gibt wenig Anlass für den Trainer, die erfolgreiche Formation umzubauen, auch wenn das laufintensive Spiel gegen Freiburg viel Kraft gekostet hat. „Wir müssen die Favoritenrolle annehmen, dürfen aber keinen Schritt weniger machen als gegen den SC Freiburg“, sagt Dieter Hecking.

Zur Einstimmung auf die undankbare Aufgabe traf sich die Mannschaft am Freitagabend kollektiv vor dem Fernseher. Gesehen wurde die Partie in der 2. Liga zwischen jenen Fürthern und Hannover 96. Und die TV-Zuschauer im Borussen-Trainingsanzug sahen, wie der bisherige Primus aus dem Norden mit 4:1 aus dem Stadion gefidelt wurde.

„In Fürth wird einiges auf uns zukommen, sie werden alles reinhauen. Sie wollen gegen uns etwas Besonderes schaffen. Da müssen wir von der ersten Sekunde an hellwach sein“, fasste Kapitän Lars Stindl den TV-Abend zusammen.

Das Spiel sei Warnung genug gewesen, findet auch Hecking. Und auch die Pokal-Biographie der Spielvereinigung in dieser Saison ist durchaus bemerkenswert. Zuletzt wurde Mainz 05 achtkantig aus dem Wettbewerb geschossen. „Wir müssen 100 Prozent zeigen, sonst wird es ein langer Abend“, sagt Hecking. Der Pokalwettbewerb ist vielleicht auch für Borussia eine Option, quasi durch die Seitentür noch den internationalen Wettbewerb im nächsten Jahr zu erreichen. „Wenn man sagt, dass Bayern das Maß aller Dinge ist, ist das wirklich die einzige Chance, in Deutschland mal einen Titel zu holen.“

Hecking weiß, wovon er redet, ihm gelang das Kunststück vor zwei Jahren mit dem VfL Wolfsburg. „Es ist Achtelfinale, und da gilt es, egal wie, eine Runde weiterzukommen. Du musst die Spiele jetzt gewinnen, da gibt es keine Ausreden“, gibt er seinen Spielern mit auf dem Weg.

Mögliche Aufstellung: Sommer - Jantschke, Christensen, Vestergaard, Wendt - Kramer, Dahoud - Hahn, Hazard - Stindl, Raffael

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