DFB-Pokal: Chance für Schuberts Qualitäts-Reservisten

Von: bsc
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Mönchengladbach. Die Situation ist eine ungewöhnliche: In der Fußball-Bundesliga trifft man sich erst in fast fünf Monaten wieder, im DFB-Pokal aber gibt es für Borussia Mönchengladbach die Neuauflage des Duells mit Schalke am Mittwoch, nur drei Tage später – diesmal in Gelsenkirchen.

Klar, nach dem 3:1-Sonntagssieg der Gladbacher brennt natürlich besonders der Westfalen-Klub darauf, möglichst viel anders zu machen. Vordergründig das Ergebnis.

Gladbachs Ansatz ist eher ein bewahrender. Doch der Konservativismus hat seine Grenze – vor allem personeller Art. Abgesehen vom schwer verletzten André Hahn fällt auch Raffael mit einem grippalen Infekt aus. Doch Interimstrainer André Schubert wirkt weiterhin extrem gelassen. „Wir werden ein starkes Team aufbieten. Die Jungs, die zuletzt hinten dran waren, haben hohe Qualität“, erklärt Borussias Liga-Seriensieger (fünf Mal).

Wahrscheinlich reagiert der 44-Jährige auch deshalb so unaufgeregt, weil er dem Brasilianer auf Schalke eh eine Atempause gönnen wollte. Wenn nicht im DFB-Pokal, wo denn dann sollte der Fußballlehrer mit seinem Schonprogramm beginnen? Die Bundesliga ist das Kerngeschäft, die Gegner in der Champions League sind zu hochkarätig, um die Trainerhand an eine eingespielte Mannschaft anzulegen.

Für Raffael könnte Thorgan Hazard einspringen, der sich in der Offensivzentrale am wohlsten fühlt. Das zarte Pflänzchen Mohmoud Dahoud – erst 19 Jahre – muss dringend geschützt und durch das robuste Naturgewächs aus Norwegen, Havard Nordtveit, ersetzt werden. Der ebenso robuste Alvaro Dominguez könnte dann für Dahouds Altersgenossen An-dreas Christensen neben Tony Jantschke in der Innenverteidigung auflaufen.

Voraussichtliche Aufstellung: Sommer - Korb, Jantschke, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Xhaka - Traoré, Johnson - Stindl, Hazard

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