Mönchengladbach - Ablenkungsmanöver um Franco di Santo

Ablenkungsmanöver um Franco di Santo

Von: fö
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Da kommt wohl einer auf Mönchengladbach zugestürmt: Franco di Santo, noch in Diensten von Samstag-Gegner Werder Bremen. Foto: sport/Ulmer

Mönchengladbach. Franco di Santo sagt in einem Interview der „Syker Kreiszeitung“, er passe wahrscheinlich gar nicht ins Anforderungsprofil der Borussia. Er sei ein anderer Typ als Max Kruse, der zwischen Mittelfeld und Angriff spiele, „ich bin ein Stürmer“. Wohl war, und das Statement ist ein feines Ablenkungsmanöver, denn genau solch einen Spielertypen sucht Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach.

Sportdirektor Max Eberl und Trainer Lucien Favre wollen keinen „Eins-zu-Eins-Ersatz“ für den zum VfL Wolfsburg wechselnden Kruse, sondern (auch) einen Stürmer, der „in der Box“ zu Hause ist. Wie der Argentinier Franco di Santo, 26 Jahre alt, in 24 Bundesligaspielen 13 Mal erfolgreich für Werder Bremen in dieser Saison. Der spielstarke Hüne (1,93 Meter groß), der 2013 ablösefrei von Wigan Athletic an die Weser wechselte und im Angriff flexibel einsetzbar ist, besitzt noch einen Vertrag bis 2016 in Bremen, am Samstag Gegner der Borussia. Vielleicht wegen dieser Partie wird der Wechsel, den die Zeitung „Die Welt“ schon als fix vermeldet hat, von den Klubs nicht kommentiert.

Zehn Millionen im Gespräch

Als Ablöse sind zehn Millionen Euro im Gespräch, Geld, das der klamme SV Werder ein Jahr vor Vertragsende des Spielers gut gebrauchen kann. Und Geld, das die Borussia problemlos investieren kann. In einen Spieler, der hervorragend ins Anforderungsprofil der Borussia passt.

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