2:1 im letzten Test: Hrgota bleibt effektiv

Von: zva
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Eingewechselt und getroffen: Branimir Hrgota, getragen von Havard Nordtveit. Foto: sport/Action Plus

Glasgow. Mit einem Erfolgserlebnis, aber einer Illusion weniger kehrten rund 600 Fans von Borussia Mönchengladbach zurück aus Glasgow: Zwar hatte ihr Klub den Champions-League-Qualifikanten Celtic mit 2:1 besiegt. Doch Aufschlüsse, mit welcher Mannschaft Borussia am kommenden Sonntag das erste Pflichtspiel der Saison, die Pokal-Aufgabe beim Drittligisten Damstadt 98, bestreiten wird, gab es kaum.

Lucien Favre ließ die Elf, die beim Telekom Cup Borussia Dortmund 1:0 bezwungen hatte, auflaufen. Lediglich Alvaro Dominguez ersetzte Roel Brouwers. Juan Arango und Thorsten Marx waren angeschlagen gar nicht erst mitgereist, Peniel Mlapa war ebenfalls nicht im Kader, Mahmoud Dahoud blieb wegen Visum-Problemen am Niederrhein.

Gladbach dominierte die Schotten, die allerdings nicht mit ihrer stärksten Elf aufgelaufen waren. „Von dem Testspiel darf man sich nicht blenden lassen“, mahnte denn auch Martin Stranzl. Borussia so schalten und walten lassen wird auch ein Drittligist sich nicht erlauben. So muss der überzeugende Auftritt von Granit Xhaka, den er mit einem wunderschönen Schuss zum 1:0 aus 20 Metern unter die Latte krönte (37.), relativiert werden.

Das Spitzen-Duo Kruse/Raffael traf wie gegen den BVB erneut nicht und muss noch hart an seiner Effektivität arbeiten. Die scheint Branimir Hrgota bereits verinnerlicht zu haben. Der eingewechselte Schweden-Jüngling bewies beim 2:0 erneut seine Vollstrecker-Qualitäten (68.). „Wir haben mitunter schön kombiniert und immer wieder flach gespielt zwischen den Linien“, zeigte sich Favre aber durchaus zufrieden. Die fehlende Durchschlagskraft sieht Routinier Stranzl aber nicht als Feind Nummer 1: „Wir müssen uns vor uns selbst warnen statt vor Darmstadt.“

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