Alemannia-Legende „Bübbes“ Kehr ist tot

Von: sch
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Heinz-Josef Kehr hier beim Spiel der Alemannia gegen Wattenscheid 09 aus dem August 1981. Foto: Archiv

Aachen. Er war einer der größten Stürmer der Vereinsgeschichte und mit 54 Toren in 135 Spielen Alemannia Aachens erfolgreichster Zweitliga-Torschütze, bevor ihn Benjamin Auer ablöste: Am Mittwochabend ist Heinz-Josef „Bübbes“ Kehr nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren gestorben.

1976 war Kehr vom SC Brühl an den Tivoli gewechselt und traf auf Anhieb 23 Mal. Nach einer Saison bei Tennis Borussia Berlin kehrte der klassische Mittelstürmer zu Alemannia Aachen zurück – der damalige Präsident Egon Münzenberg verpflichtete Winfried „Winni“ Stradt gleich mit.

Kehr und Stradt bildeten ein gefürchtetes Angriffsduo. „Bübbes war technisch nicht überragend, aber er war ein Kämpfer, der nie aufgegeben hat, kopfballstark und enorm wichtig für die Mannschaft“, erinnert sich Mitspieler Jo Montanes. „Die Nachricht von seinem Tod hat mich ziemlich mitgenommen.“

Am kommenden Donnerstag soll „Bübbes“ Kehr, der stets in Swisttal wohnte, im engsten Familienkreis beigesetzt werden.

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