Wird Amien Demai der erste Neuzugang am Tivoli?

Von: rom
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Demai
Aimen Demai ist zum Saisonende ablösefrei.

Aachen. Unterschiedlicher könnten die Zielsetzungen nicht sein, wenn am Freitagabend unter Flutlicht der VfL Osnabrück und Alemannia Aachen an der Bremer Brücke aufeinander treffen: Während die Mannschaft von Trainer Pele Wollitz Mann und Maus in die Waagschale werfen werden, um nicht in den unkalkulierbaren Strudel von zwei Relegationsspielen zu geraten, will die Alemannia nach sechs Spielen ohne Niederlage vielleicht doch noch im letzten Moment auf diesen Zug aufspringen.

„Osnabrück hat 32 Punkte, und da unten geht es sehr eng zu”, schätzt Aachens Trainer Jürgen Seeberger ein. „Die Mannschaft will unbedingt weg vom Relegationsplatz, die wollen gewinnen, die müssen gewinnen.”

Und so erwartet der 44-Jährige ein „hochexplosives Spiel” an der Bremer Brücke, „eine brachiale Offensive, Angriffswellen mit Willen und Leidenschaft”. Um dagegen zu halten, muss die eigene Mannschaft „ihre Fähigkeiten ausreizen, sich richtig darauf einstellen, dann kann sie dieses Spiel gewinnen”.

Doch ist Alemannia in der laufenden Saison nicht nur auf die richtige Einstellung angewiesen, sondern kann auch einige andere Qualitäten mit in die Begegnung nehmen: Eine Ausbeute von 16 Punkten aus sechs Spielen, neben einem Torjäger, der in vielen Spielen die entscheidenden Treffer gesetzt hat noch 15 weitere Torschützen in der Mannschaft, ein Lewis Holtby, der einer der besten Vorbereiter der Liga ist.

„Vom alter her gehört Holtby zum zweiten A-Jugend-Jahrgang, aber er geht voran - und bleibt völlig klar im Kopf”, beschreibt der Trainer die Qualitäten des 18-Jährigen.

„Er hat einen Leistungsnachweis erbracht, dass es uns in der nächsten Saison Bauchschmerzen bereiten würde, wenn uns das fehlt oder wir das nicht kompensieren könnten”, ist die Sicht von Sportdirektor Andreas Bornemann, der über die vielen Spekulationen über die Zukunft des Junioren-Nationalspielers den Kopf schüttelt.

Zwar soll nach Informationen dieser Zeitung bereits Schalke-Boss Josef Schnusenberg am Tivoli vorstellig geworden sein - doch Bornemann sagt: „Ich habe bislang kein konkretes Angebot vorliegen, so dass ich sagen könnte, ich entscheide mich dafür oder dagegen.”

Parallel läuft auch die Suche nach weiteren Spieler, um in der nächsten Saison im neuen Stadion eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen.

Nicht dementiert wird von Vereinsseite, dass Aimen Demai, Mittelfeldspieler des FC Kaiserslautern, bereits das neue Stadion in Augenschein genommen haben soll, und auch Andreas Bornemann räumt ein, „das wäre schon ein interessanter Spieler für uns, wie einige andere auch”.

Doch konkreter wird es (noch ?) nicht, wohl auch mit Blick auf das übernächste Ligaspiel gegen eben diesen Gegner.

Demai ist zweifacher tunesischer Nationalspieler, besitzt aber auch die französische Staatsbürgerschaft, würde also das Nicht-EU-Kontingent nicht belasten. Der 26-Jährige ist zum Saisonende ablösefrei.
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