Winterpause vorbei: Zwei Stürmer beim Tivoli-Casting

Von: Christoph Pauli
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Ende der Winterpause: Alemannias Spieler kommen wieder zur Arbeit. Foto: Jerome Gras
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Athletiktrainer Stefan Kniat bekommt mehr Aufgaben übertragen in der Rückrunde. Foto: Jerome Gras

Aachen. Der Auftakt war durchaus stürmisch, auf dem abgenutzten Kunstrasenplatz pfiff ein strenger Wind, als Alemannias Spieler am Morgen die Arbeit vor einer Handvoll Zuschauer wieder aufnahmen.

Trainer Fuat Kilic begrüßte die Mannschaft am frühen Morgen in der Kabine und analysierte die Hinrunde in Wort und Bild. Daraus ergibt sich dann auch der Schwerpunkt für die nächsten Wochen. Die Mannschaft spielt defensiv durchaus stabil, „uns geht es darum, noch mehr Chancen zu kreieren und effektiver zu werden“, erinnerte der 43-Jährige an ein „Leid-Motiv“ der letzten Monate.

Kilic hat in der Winterpause seinen Co-Trainer Christian Mollocher verloren, der ins Nachwuchsleistungszentrum des VfL Bochum wechselt. Ein neuer Co-Trainer wird für die letzten 14 Spiele nicht mehr verpflichtet. Stattdessen bekommen Athletiktrainer Stefan Kniat und auch Sportwissenschaftler Kristopher Fetz aus dem Nachwuchsleistungszentrum mehr Aufgaben übertragen. Ein neuer Assistent könnte dann im Sommer berufen werden, sofern Kilic seinen auslaufenden Vertrag verlängert. In den nächsten zwei Wochen soll das Dauerthema geklärt sein.

Bis zum 18. Februar dauert die lange Vorbereitung, dann steht das erste Pflichtspiel gegen Sprockhövel an. Der Trainer sucht weiterhin nach Alternativen für den windigen, stumpfen Kunstrasenplatz. „Die Spieler würden sich sogar beteiligen“, hat er signalisiert bekommen. Der Untergrund ist wenig ideal.

Die Profis wurden am Montag bei der Begrüßung gewogen, für einen Laktat-Test fehlt ebenso das Geld wie für vereinseigene Pulsuhren. „Wir setzten auf Eigenverantwortung“, sagt Kilic. Erkennbare „Sünden“ aus der fußballlosen Zeit wurden aber selbst im Betreuerstab nicht erkannt.

Dowidat fehlt weiterhin

Nicht alle Spieler kehrten gesund zum Verein zurück. Tobias Haitz (Rückenbeschwerden) dreht vorerst nur Runden, Dennis Dowidat (Adduktoren) und Meguru Odagaki (muskuläre Probleme) pausieren weiterhin.

Dafür sind zwei Gastspieler zum Tivoli-Casting geladen. Tim Blättler steht noch bei Roda Kerkrade unter Vertrag. Der 22-Jährige wurde bislang kaum eingesetzt bislang in der Eredivisie. Der Mittelstürmer kann sich mindestens bis Mittwoch für eine Ausleihe empfehlen.

Vorerst unbefristet spielt Leroy-Jacques Mickels vor. Der kleine Bruder von Joy-Lance hat allerdings kaum Spielrhythmus und war nach seinem Gastspiel bei St. Pauli II in der Regionalliga Nord zuletzt vertragslos. Ausgebildet wurde der Angreifer im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Mönchengladbach.

Mickels II könnte im ersten Testspiel des neuen Jahres für Alemannia auflaufen, das am 21. Januar um 16 Uhr auf der Anlage in Eschweiler-Hehlrath angepfiffen wird. Gegner wird der luxemburgische Erstligist FC RM Hamm Benfica sein.

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