Vor Testspiel: Saarbrücken ist für Schubert „richtig guter Maßstab“

Von: sch
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Spaß bei der Arbeit: Peter Schubert ist mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden. Foto: W. Birkenstock

Aachen. Seit zweieinhalb Wochen rollt am Tivoli wieder der Ball, die Halbzeit der Vorbereitung ist erreicht, und die Beine sind – wie immer in solch einer Phase – etwas schwerer. „Wenn der Körper müde ist“, sagt Peter Schubert, „muss der Kopf umso mehr die Kontrolle übernehmen“ und zum Beispiel den Befehl aussenden, etwas früher loszulaufen, als das in 100 Prozent fittem Zustand der Fall wäre.

Nach dem 5:0 vor einer Woche bei Rhenania Richterich testet Alemannia Aachen am Samstag(16 Uhr) gegen den 1. FC Saarbrücken auf dem Platz des SV Lasel-Feuerscheid südlich von Prüm erst zum zweiten Mal; die Partien in Oidtweiler und Jülich waren sprichwörtlich ins Wasser gefallen und werden auf keinen Fall mehr in der Vorbereitungsphase nachgeholt. „Natürlich hätten wir lieber gespielt als trainiert“, sagt Schubert.

Drittliga-Absteiger Saarbrücken sei als ambitionierter Südwest-Regionalligist nun „ein richtig guter Maßstab“. Die Trainer werden wieder einiges ausprobieren. „Wir wollen Spielkontrolle haben“, sagt Schubert zur Grundidee für die kommende Saison. „Die Frage ist, in welches System wir das am besten packen, aus welcher Grundordnung heraus wir spielen.“ Die Arbeit bis hierhin habe „sehr viel Spaß gemacht, alle ziehen mit und sind gewillt, die Dinge umzusetzen. Und die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern passt.“

Neben Abedin Krasniqi (Adduktoren, weiter individuelles Training) mussten in dieser Woche auch Rafael Garcia (Sehnenreizung im Knie), Bastian Müller (Infekt) und Sebastian Wirtz (Schienbein) kürzertreten. Das bereitet keine größeren Sorgen, genauso wenig wie der Saisonstart am ersten August-Wochenende. Schubert: „Wenn es Wattenscheid ist, dann ist es Wattenscheid. Und wenn es auswärts ist, dann ist es auswärts.“ Daran wird sich auch nichts mehr ändern.

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