Oberhausen - Verdienter 2:0-Erfolg: Doppelpack von Fejzullahu

Verdienter 2:0-Erfolg: Doppelpack von Fejzullahu

Von: Christoph Pauli
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Engagierter Zweikampf: Aachens Stürmer Philipp Gödde (links) liefert sich mit dem Oberhausener Abwehrspieler ein Laufduell. Foto: Jèrome Gras

Oberhausen. Am ersten Spieltag haben sie mindestens einen Ligarekord aufgestellt bei RW Oberhausen. Nach 45 zaghaften Minuten wurden bereits die ersten „Trainer-raus“-Rufe beim 0:4 gegen Ahlen vernommen. Gemütlicher wird es für Andreas Zimmermann auch nach dem dritten Spieltag nicht.

Alemannia Aachen entführte beim 2:0-Erfolg am Ende verdient alle Punkte beim Tabellenletzten der Fußball-Regionalliga. Doppelter Torschütze war Mergim Fejzullahu, der bislang alle (drei) Aachener Saisontore erzielt hat. „Es läuft ganz gut“, grinste der Torschütze am Ende. „Wir hatten etwas gutzumachen nach dem Spiel gegen Wattenscheid.“

Kräftig durchgemischt

Fuat Kilic hatte ein bisschen kräftiger durchgemischt und mit Karim Kucharzik, David Pütz und Ryo Suzuki drei ausgeruhte Spieler ins Starterfeld berufen. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die früh attackierten und in dieser Phase einen Eindruck davon bekamen, wie wacklig die Oberhausener in der Abwehr sind. Nach etwa zehn Minuten waren die Wogen geglättet. Das Geschehen verlagerte sich ins Mittelfeld, außer Zweikämpfe etwa alle 1,3 Sekunden bekamen die Zuschauer wenig geboten.

Die 2922 Fans erlebten den Zufallsfußball beider Teams. Die Aachener verursachten Freistöße im Dutzend, aber auch das war selten ein Anlass für mehr Anregung. Aachens Schlussmann Pascal Nagel bestand eine erste Prüfung nach einem Schuss von Arnold Budimbu, die schwierig war, obwohl der Schütze den Ball nicht richtig traf (26.).

„Hoch und weit“

Die Gästen versuchten es meistens mit dem Spieleröffnungsprogramm „hoch und weit“, aber weil auch die zweiten Bälle zunehmend verloren wurde, entwickelten sich auf diesem Weg keine Chancen. Am Ende einer der raren Kombinationen legte Florian Rüter für Fejzullahu auf, der aus 16 Metern über das Tor zielte (40.). Die beste Gelegenheit zur Führung bekam Alemannia nach einer Schludrigkeit von Maik Odenthal, der im eigenen Strafraum den Ball an Ryo Suzuki vertändelte. Florian Rüter kurvte los, seinen Schuss aus acht Metern wehrte der bis dahin beschäftigungslose Torwart Robin Udegbe ab (45.).

Dann war Halbzeit, die Lampen der drei (!) Flutlichtmasten wurden eingeschaltet, und Kilic ersetzte nach der Pause Suzuki durch Daniel Hammel. Die Gäste wollten im Zentrum präsenter werden. Philipp Gödde wurde von David Pütz freigespielt, Torwart Udegbe wehrte zum Eckball ab (53.).

Es war noch nicht das letzte Duell der beiden an diesem Abend. Der emsige Aachener Mittelstürmer hatte freie Bahn, der Keeper warf sich dazwischen, verhinderte den Rückstand (67.). Die Gäste veränderten die Tonart, ihr Spiel wurde deutlich zwingender. Die nächste Großchance hatte Fejzullahu, der aus neun Meter unbedrängt zur hoch zielte (75.). Er reparierte den „Schaden“ umgehend. Rüter spielte ihn herrlich frei, und der Angreifer erzielte sein zweites Saisontor zum 1:0 (79.).

Es war noch nicht seine letzte Ansage, eine der nun häufigen Kontergelegenheiten veredelte er kurz vor dem Schlusspfiff zum 2:0 (89.). Zweites Auswärtsspiel, zweiter Sieg. „Bis hierher ist es ein guter Saisonstart, aber wir müssen zu Hause am Samstag nachlegen“, war der Torjäger gleich wieder tatendurstig.

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