Kerkrade - Trotz Niederlage: Kilic mit Auftritt in Kerkrade zufrieden

Trotz Niederlage: Kilic mit Auftritt in Kerkrade zufrieden

Von: Carsten Rose
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Unter Beobachtung: Alemannia-Trainer Fuat Kilic (hinten) sah eine gute Leistung von Dominik Ernst (am Ball) und dessen Mitspielern. Foto: Gras

Kerkrade. Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen hat am Samstag ein Testspiel beim niederländischen Erstligisten Roda Kerkrade mit 0:1 verloren. Das einzige Tor erzielte der eingewechselte Mitchell Paulissen in der 71. Minute. Vorausgegangen war ein Fehler von Aachens Tobias Mohr.

Trainer Fuat Kilic war mit der Leistung seines Teams hochzufrieden. „Entscheidend ist, dass wir auch gegen so einen Gegner einhundertprozentige Torchancen herausgespielt haben“, bilanzierte der Coach nach dem siebten Test in der Vorbereitung. Mit der letzten großen Möglichkeit scheiterte Joker David Pütz per Kopf aus fünf Metern an Kerkrades Keeper Benjamin van Leer – just als die Uhr 90 Minuten anzeigte. „Wenn du die Chance noch bekommst, musst du dich belohnen“, sagte Kilic.

Dass es gegen die halbe B-Elf des niederländischen Erstligisten – unter anderem fehlte der Ex-Mainzer Dani Schahin verletzt – nicht zu einem Remis reichte, lag auch an jener Unkonzentriertheit von Mohr, der ansonsten auf der linken Außenbahn eine gute Partie machte. Er brachte Innenverteidiger Jannik Löhden gut 35 Meter vor dem eigenen Kasten mit einem zu laschen Pass in die Bredouille, Nestor Mystides eroberte den Ball, der schließlich bei Mitchell Paulissen landete. Kerkrades Offensivmann lief unbedrängt auf Pascal Nagel im Aachener Tor zu und versenkte links unten aus elf Metern.

In der ersten Hälfte, in der Roda zwingender nach vorne spielte, hatten beide Teams je einmal den Pfosten getroffen: für Kerkrade Mikhail Rosheuvel, den Tobias Haitz auf links bis zur Pause selten in den Griff kam (13.), und für Aachen Jerome Propheter per Kopf nach einem Freistoß von Mohr (33.). Zwei Minuten zuvor verhinderte Nagel mit einem Fußreflex gegen Tim Blättler einen Gegentreffer.

In Halbzeit zwei hatte dann die Alemannia mehr Spielanteile, sie stand wie auch vor dem Pausenpfiff solide in der Deckung; bis auf das Führungstor ließ sie nur zwei weitere Großchancen zu (52./55.). Ganz zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Sturm-Neuzugang Daniel Hammel, der nach der Pause für Philipp Gödde eingewechselt wurde, die Führung auf dem Fuß: Doch der aus Trier an den Tivoli gewechselte Angreifer schoss vom linken Eck des Fünfmeterraums flach auf Roda-Keeper van Leer (49.). Und auch Meguru Odagaki hätte einen Treffer für die Aachener erzielen können; in der 86. Minute verpasste er aber den Ausgleich, und den Nachschuss setzte Mergim Fejzullahu über das Tor (86.).

„Wir haben gebissen“

Ein Klassenunterschied war während der Partie vor fast 3500 Zuschauern – darunter 800 Aachener – nicht zu erkennen. Die Alemannen liefen viel, verteidigten mitunter sehr offensiv. „Besonders in der zweiten Hälfte hat mir der Auftritt gefallen, weil wir gebissen und alle Reserven mobilisiert haben“, sagte Trainer Kilic.

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